Lebensmittel landen im Abfall

Gerade zu den Feiertagen landen zu viele wertvolle Lebensmittel im Abfall. Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Christine Krampl von den NÖ Sozialmärkten SOMA und der Caritas-Direktor der Diözese St. Pölten, Mag. Friedrich Schuböck appellieren daher an alle sorgsam mit den Lebensmitteln umzugehen.
v.l.n.r.: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Christine Krampl (NÖ Sozialmärkte SOMA) und der Caritas-Direktor der Diözese St. Pölten, Mag. Friedrich Schuböck.
v.l.n.r.: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Christine Krampl (NÖ Sozialmärkte SOMA) und der Caritas-Direktor der Diözese St. Pölten, Mag. Friedrich Schuböck.
"Wenn Niederösterreichs Haushalte es schaffen, um nur zehn Prozent weniger Lebensmittel wegzuwerfen, könnten sie jährlich 8 Millionen Euro ersparen. Das hilft nicht nur dem eigenen Budget, sondern unterstützt auch nachhaltig unsere Umwelt. Ständig verfügbare Lebensmittel am Markt verleiten oft dazu, zu viel zu kaufen. Dadurch landen zu viel gekaufte, oft auch unverdorbene Lebensmittel im Abfall“, gibt Pernkopf zu bedenken.

Aber auch Überproduktion ist ein Grund dafür, dass Lebensmittel weggeworfen werden. „Unser Grundgedanke lautet Verteilen statt Vernichten, damit Menschen mit geringem Einkommen ausreichend mit günstigen Lebensmitteln versorgt werden. Darüber hinaus können Langzeitarbeitslose durch eine Anstellung in unseren Märkten wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden“, betont Christine Krampl, verantwortlich für die Sozialmärkte (SOMA) in St. Pölten.

Für Mag. Friedrich Schuhböck, Caritas-Direktor der Diözese St. Pölten liegt auf der Hand, dass vielen Menschen geholfen werden kann, „wenn wir bewusster mit unseren Lebensmitteln umgehen und nicht alles gleich wegschmeißen. Was oft achtlos entsorgt wird, kann für viele Menschen noch eine große Hilfe sein.“

Aktualisiert am: 30.12.2011 09:28
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