Laubholzschädlinge auf dem Vormarsch

Zwei asiatische Käfer bedrohen Wälder und Obstbäume deutschlandweit.
Der asiatische Laubholzbockkäfer und der Citrusbockkäfer bedrohen nun nach Italien in Deutschland Laubwälder.
Der asiatische Laubholzbockkäfer und der Citrusbockkäfer bedrohen nun nach Italien in Deutschland Laubwälder.
Der Asiatische Laubholzbockkäfer hat im Verpackungsholz, Kisten oder Paletten den Weg nach Deutschland gefunden. Der Citrusbockkäfer wurde seit 2005 auf Pflanzenimporten von Ahornbäumchen aus China entdeckt. Beide befallen bei uns völlig gesunde Bäume und können sie binnen weniger Jahre zum Absterben bringen. Befallen werden fast alle Laubbaumarten einschließlich der Obstbäume.

Ausbreitung verhindern
Sind Bäume befallen, muss man schnell reagieren. Das heißt, die Bäume müssen gefällt werden, bevor aus den Larven Käfer werden und sich weiter verbreiten können. Anschließend sind in einem festgelegten Umkreis verstärkte Kontrollen notwendig und alle Pflanzenreste müssen sofort verbrannt werden. Hinweise auf einen Befall sind Einbohrlöcher, Saftfluss, Fraßgänge und Holzspäne.

Ausbreitung begünstigt
Immer mehr dieser neuen Schädlinge werden eingeschleppt. Veränderte Klima-Bedingungen fördert deren Etablierung und Vermehrung in Europa. Bisher sind die Maßnahmen der Bekämpfung nicht ausreichend. In Italien hat z.B. der Citrusbockkäfer ein Gebiet von über 200 km² erobert und wird nach Expertenmeinung nicht mehr ausgerottet werden können.

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Aktualisiert am: 03.08.2012 15:13
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