Lassen Sie die Kühe im Regen stehen

Hitze setzt den Kühen mehr zu, als man allgemein vermutet. So manche Dusche am Fressgitter und kühle Brise im Stall gelten die Kühe mit einer höheren Leistung auch an heißen Tagen ab.
Man nehme 20 Meter ½-Zoll-Rohr, 20 Düsen einer alten Unkrautspritze sowie einen Wasseranschluss und fertig ist die Sprinkleranlage.
Man nehme 20 Meter ½-Zoll-Rohr, 20 Düsen einer alten Unkrautspritze sowie einen Wasseranschluss und fertig ist die Sprinkleranlage.
So reduzieren und verhindern Sie Hitzestress:

1.Besser durchlüften: Im Sommer sollten mindestens 60 Luftwechsel in der Stunde erreicht werden. Diese hohen Luftraten sind nur durch große Öffnungen und dem Öffnen sämtlicher Fenster und Tore zur erreichen. Reicht die natürliche Luftbewegung nicht aus, kann mit Ventilatoren nachgeholfen werden. Für die Kuh stellen Luftgeschwindigkeiten von bis zu 5m/s kein Problem dar. Der Luftaustausch kann mittels Rauchkerzentest überprüft werden. Dabei sollte der Rauch binnen einer Minute aus dem Stall verzogen sein.

2.Kühe unter die Dusche stellen: Beim Einsatz von Sprinkleranlagen entsteht bei der Verdunstung des Wassers ein Kühleffekt durch Verdunstungskälte. Sprinkleranlagen sollten entlang der Futterachse installiert werden. Um einen Kühleffekt zur erreichen, müssen die Tiere bis auf die Haut benässt werden. Als Beregnungsintervall gilt: pro 15 Minuten ca. fünf Minuten beregnen. Die Pause ist notwendig, damit das Wasser wieder verdunsten kann und damit die erwünschte Verdunstungskälte spürbar wird.

3.Schatten schaffen: Beschattungsmöglichkeiten verhindern Hitzestress: Im Schatten ist die Temperatur der Körperoberfläche je nach Farbe des Felles um mindestens 5 Grad geringer als unter Sonneneinstrahlung. Verlegen Sie die Futtervorlage die kühleren Morgen- und Abendstunden – dies führt zu einer höheren TM-Aufnahme.

4.Energiedichte erhöhen: Gerade im Sommer nur bestes Grundfutter wie zB Silage vom 1. Schnitt einsetzen. Die bei höheren Temperaturen verringerte TM – Aufnahme kann durch eine höhere Dichte an Energie und der anderen Nährstoffe kompensiert werden. Achtung bei leichtlöslichen Kohlenhydraten im Kraftfutter: Durch die sinkende Futteraufnahme entsteht bei der abwechselnden Fütterung von Grund- und Kraftfutter ein ungünstiges Grundfutter - Kraftfutter - Verhältnis und damit eine erhöhte Acidosegefahr.

Der Einsatz von Eiweißfuttermitteln mit einem hohen Anteil an pansenstabilem Protein (UDP) verringert die panseninternen mikrobiellen Abbauprozesse, bei denen ebenfalls Wärme produziert wird.

5.„Wasser marsch!“: Kühe müssen stets freien Zugang zu qualitativ einwandfreiem Wasser haben. Dabei soll das Wasser mit mehr als zehn Liter pro Minute zulaufen. Eine Wasserbeigabe zu TMR und Silage verbessert die Wasserversorgung zusätzlich.

6.Mineralfutter anbieten: Der durch das Schwitzen bedingte Mineralstoffverlust kann mittels höherer Mineralfutter- und Viehsalzgaben von 20 bis 25 % ausgeglichen werden.

Autor: Ing. Christian MEUSBURGER, LK Vorarlberg


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Aktualisiert am: 06.04.2007 10:27
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