Landwirte sind keine Zocker – oder doch?

Vom Produzenten zum Unternehmer müssen sich die Landwirte entwickeln, lautet eine gängige Forderung. Unternehmer müssen bereit sein, Risiken zu tragen und auch auf der Basis von Erwartungen und nicht nur Fakten handeln. Doch sind die Bauern bereit, sich auch spekulativ zu verhalten?
Mit gutem Risikomanagement lassen sich auf Dauer höhere Gewinne einstreichen als mit der noch weit verbreiteten „Abliefermentalität“.
Mit gutem Risikomanagement lassen sich auf Dauer höhere Gewinne einstreichen als mit der noch weit verbreiteten „Abliefermentalität“.
Die Märkte werden volatiler, das Sichern der Preise ist eine Herausforderung an die landwirtschaftlichen Unternehmern, die die Politik in Zukunft weder übernehmen will und es in einer Marktwirtschaft auch nicht mehr kann. Doch bis zur heutigen Zeit galt die Landwirtschaft als jener Sektor, in dem sich Landwirte fast zur Gänze nur auf die Produktion selbst konzentrieren mussten. Viele Anzeichen deuten aber darauf hin, dass Märkte und Marktverhalten nun in den Vordergrund rücken. Der Beitrag betrachtet die ökonomischen Zusammenhänge zwischen Preis und Risiko und versucht die Auswirkungen auf den Betriebserfolg hervorzuheben. Das Ergebnist ist überraschend: Landwirte verhalten sich überdurchschnittlich risikobereit und nehmen relativ oft sogar Totalverluste in Kauf.

Weitere interessante Details erfahren Sie in der Ausgabe 20/2010 des fortschrittlichen Landwirts.

Autor: DI Martin ZIEGELBÄCK, BOKU Wien


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Aktualisiert am: 08.10.2010 10:19
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