Landesrat Seitinger fordert mehr Solidarität mit Bauern

"Die Schmerzgrenze ist erreicht, wir müssen handeln und zwar jetzt", so Landesrat Johann Seitinger im Zuge der heutigen Pressekonferenz.
Landesrat Seitinger will nun endlich Aktionen setzen um die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.
Landesrat Seitinger will nun endlich Aktionen setzen um die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.
Die steirische Landwirtschaft steckt in einer schweren Krise. Zu wetterbedingten Naturkatastrophen und damit verbundenen Schäden kommt eine Preisschlacht im Lebensmittelhandel. Dieser Druck wirkt sich auf alle Sparten auf.
Doch diese Entwicklung trifft längst nicht nur die steirische Landwirtschaft. Um aus dieser Krise zu kommen, möchte Seitinger jetzt Taten setzen.
Er fordert die Konsumenten auf, mehr heimische Lebensmittel zu kaufen. Damit würde man Tausende Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig möchte er die Beratung seitens der Landwirtschaftskammern und Schulen verstärken. Denn damit könne man den Landwirten neue Chancen ermöglichen.
Der dritte Aktionspunkt gilt der Agrarpolitik: Er fordert die steirischen Politiker auf, nicht nur Papiermüll zu produzieren, sondern Taten zu setzen. Im genauen meint er damit die Forderung, in Spitälern, Pflege- und Sozialheimen einen zumindest 25 %igen Anteil an Biolebensmitteln einzuführen.
„Nur wenn wir die Hausaufgaben ordentlich machen, können wir die heimische Landwirtschaft und damit Tausende Arbeitsplätze erhalten und fördern“, so Seitinger abschließend.


Aktualisiert am: 21.10.2009 10:16
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