Land Rover Freelander 2, TD4 S

Entschlossener und kultivierter als je zuvor geht der Freelander 2 ins Modelljahr 2011. Frontstoßfänger und Kühlergrill wurden überarbeitet, mehr Karosserieteile lackiert, dazu neue Felgen und Farben. Die frischen Linien lassen ihn noch markanter wirken, als wollte er mit Blick nach oben und stolzgeschwellter Brust verkünden: „Ich bin wie mein großer Bruder!“ In der Tat, er hat die typischen Merkmale eines echten Land Rover.
Audiosystem, Geschwindigkeitsregelung und Freisprechanlage werden vom Lenkrad aus gesteuert. Navi kostet Extra.
Audiosystem, Geschwindigkeitsregelung und Freisprechanlage werden vom Lenkrad aus gesteuert. Navi kostet Extra.
Ob im normalen Alltag, oder in den engen Gassen der feinen Ski-Dörfer, das Auftreten des Freelander 2 ist selbstbewusst, ohne je protzig zu wirken. Trotz zwei Metern Breite lässt er sich immer noch leicht manövrieren. Die erhöhte Land Rover typische Sitzposition gewährt einen ausgezeichneten Überblick auf Straße und das Fahrzeug selbst. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung und langen Federwegen, sorgt zusammen mit der äußerst steifen Karosserie, für agiles Handling und den besten Federungskomfort seiner Klasse.

Gentleman im Gelände

Auch abseits befestigter Straßen hat der kleine Landy mehrfach bewiesen, dass er seinen Fahrer sicher durch dick und dünn begleitet. Echte Gelände-Kompetenz zeigt der Freelander, wenn er das „S“ im Namen führt - dann ist „Terrain Response“ an Bord. Den Knopf vor dem Schalthebel richtig gedreht, und der kleine Landrover frisst sich durch den rutschigsten Untergrund. Eventuelle fahrerische Schwächen filtert der Engländer dann ganz gentlemanlike, unmerklich weg: Mit der Bergabfahrkontrolle lassen sich auch schwierige Gefällestrecken problemlos meistern. Ist der Mut einmal größer als das Können, kann die Wankneigungskontrolle einen eventuell drohenden Überschlag noch durch radspezifischen Bremseinsatz verhindern.

Kraftvoller Motor

Der 2,2 Lt. Reihensechszylinder mit seinem ordentlichen Diesel-Drehmoment passt auf jeden Fall perfekt; Im Gelände zieht er den 1,8 Tonner schon bei Standgasgeschwindigkeit problemlos weg. Auf freier Strecke verhelfen die 150 PS zu einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 180 km/h.
Im Winter zeigt der Land Rover Freelander seine ware Stärken
Im Winter zeigt der Land Rover Freelander seine ware Stärken
Das beim Freelander TD4 serienmäßige Stopp-/Start-System funktioniert mustergültig. Unser Treibstoffverbrauch pendelte irgendwo zwischen vorbildlichen sechs und acht Litern Diesel, je nach Einsatzgebiet und Witterung.Lassen wir unseren Blick noch in das Cockpit schweifen: Das neue Armaturenbrett fällt ins Auge und wie üblich bei einem Facelift gibt es neue Stoffe und Farben für die Sitze. Die im Verhältnis 60/40 teilbare Rückbank gestattet eine schnelle, flexible Laderaumnutzung. Der TD4 kostet wohlfeile 36.500.- Euro. Wer schwierige Geländeausflüge nicht auf dem Programm hat, könnte 3.000.- Euro Abzug einplanen, dann nämlich fährt der Freelander erstmals in seiner Geschichte nur mit reinem Vorderradantrieb.


Aktualisiert am: 01.04.2011 22:53
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