Länder in Deutschland für verbindliche Kennzeichnung von ESL-Milch

Eine Vereinbarung des Deutschen Landwirtschaftsministeriums mit dem Milchindustrieverband (MIV) und dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) über eine freiwillige Kennzeichnung von länger haltbar gemachter Milch (Extended Shelf Life Milk - ESL) stößt bei den Ländern auf Skepsis.
Auf ihrer Konferenz vergangene Woche forderten die Landesagrarminister
Die Deutschen Landesagrarminister sprechen sich für eine verbindliche Kennzeichnung von ESL-Milch aus.
Die Deutschen Landesagrarminister sprechen sich für eine verbindliche Kennzeichnung von ESL-Milch aus.
das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, einen detaillierten Bericht über die Umsetzung der Vereinbarung vorzulegen.

Schutz der Verbraucher vor Täuschung
Sollte ein ausreichender Schutz der Verbraucher vor Täuschung nicht sichergestellt sein, sei eine eindeutige rechtsverbindliche Vorgabe zur Kennzeichnung von ESL-Milch EU-weit notwendig, heißt es in einem Beschluss, den die Minister auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns in Eisleben gefasst haben. Der Schweriner Landwirtschaftsminister Dr. Till Bachhaus hält eigenen Angaben zufolge derartige Vorgaben für unerlässlich, damit Verbraucher leichter zwischen traditionell pasteurisierter Milch, ESL-Milch und ultrahocherhitzter Milch unterscheiden können. (AgE)


Aktualisiert am: 23.09.2009 15:13
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