LK Wahl: steirischer Bauernbund trotz Verlusten weit vorne

Der Bauernbund bleibt mit 32 erreichten Mandaten die gestaltende Kraft auf der agrarischen Bühne der Steiermark. Die SPÖ-Bauern bleiben mit vier Mandaten weiterhin die zweitstärkste Kraft. Während die FPÖ-Bauern den Einzug in die Vollversammlung der Landeskammer verfehlen, erzielt der UBV- Wir ( Unabhängiger Bauernverband mit Grünen Bauern) beim ersten Antreten auf Anhieb 3 Mandate. Besorgniserregend niedrig war die Wahlbeteiligung der steirischen Bauern, sie lag knapp unter 42 Prozent
Gerhard Wlodkowski sieht den Wahlausgang als Erfolg für den Bauernbund. Auf Landeskammerebene hat er zwar 5 Prozent der Stimmen verloren, sich aber klar vor der politischen Konkurrenz abgesetzt. Einen Achtungserfolg erzielte die Liste UBV-Wir, die mit fast 10 Prozent der Stimmen erstmalig in die Landeskammer einzog.
Gerhard Wlodkowski sieht den Wahlausgang als Erfolg für den Bauernbund. Auf Landeskammerebene hat er zwar 5 Prozent der Stimmen verloren, sich aber klar vor der politischen Konkurrenz abgesetzt. Einen Achtungserfolg erzielte die Liste UBV-Wir, die mit fast 10 Prozent der Stimmen erstmalig in die Landeskammer einzog.
Bauernbund weiter vorne, aber 5 % Verluste
In der Steiermark wurde die politische Vertretung in der steirischen Landwirtschaftskammer – konkret für die Landeskammer und für die 16 Bezirkskammern gewählt. Der ÖVP-Bauernbund geht als Wahlsieger hervor. Er erreichte 76,46 Prozent der abgegebenen Stimmen für die Landeskammer, das sind 32 Mandate. Beim letzten Wahlgang 2006 waren es 81,58 Prozent oder 35 Mandate. Für die Bezirkskammern bekam der ÖVP-Bauernbund 76,93 Prozent und ist in den 16 Bezirkskammern mit 204 Mandaten vertreten. Pro Bezirkskammer werden 15 Mandate vergeben, für alle 16 Bezirkskammern sind es somit 240 Bezirkskammermandate.

SPÖ-Bauern verlieren 1,5 % .

Die SPÖ-Bauern bekamen 10,12 Prozent der Stimmen oder 4 Mandate für die Landeskammer und 10,16 Prozent für die 16 Bezirkskammern mit insgesamt 19 Mandaten. 2006 erhielt die SPÖ für die Landeskammervertretung 11,59 Prozent oder 4 Mandate.

FPÖ-Bauern nicht in Landeskammer.

Die FPÖ-Bauern erhielten für die Landeskammer 5,25 Prozent der Stimmen. Damit schafften sie den Einzug in die Landeskammer nicht. Allerdings ziehen sie mit 4 Mandaten oder 5,05 Prozent in die Bezirkskammern ein.

Unabhängiger Bauernverband – WIR zieht in Landeskammer ein.

Der erstmals kandidierende Unabhängige Bauernverband – WIR, dem sich auch die Grünen und Proponenten des BZÖ angeschlossen haben, bekam 8,16 Prozent oder 3 Mandate für die Landeskammer. Für die Bezirkskammern erhielten sie 13 Mandate oder 7,86 Prozent

Die niedrige Wahlbeteiligung, sie lag bei nur 41,62 Prozent, wird unter Experten als Indiz dafür gehandelt, dass viele Bäuerinnen und Bauern mit ihrer Standespolitik und der Agrarpolitik in Summe nicht mehr zufrieden sind.


Aktualisiert am: 31.01.2011 15:11
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