LK Österreich Stellungnahme zum Sparpaket

Die Landwirtschaftskammer Österreich übt in Ihrer Stellungnahme zum geplanten Reformpaket Kritik an der überproportionalen Belastung der Land- und Forstwirtschaft.
Die Landwirtschaftskammer Österreich übt Kritik an dem geplanten Reformpaket aus. Die Sparmaßnahmen träfen die Land- und Forstwirtschaft unverhältnismäßig harsch.
Die Landwirtschaftskammer Österreich übt Kritik an dem geplanten Reformpaket aus. Die Sparmaßnahmen träfen die Land- und Forstwirtschaft unverhältnismäßig harsch.
Landwirtschaftskammer Österreich nimmt durchwegs kritisch Stellung zum geplanten Reformpaket, insbesondere was die geplante Abgabe auf Grundstücksumwidmungen, die Erhöhung von Sozialversicherungsbeiträgen und den Wegfall der Mineralölsteuerrückvergütung (Agrardiesel) betrifft.

Grundsätzlich bekennt sich die LK Österreich dazu, dass auch die Land- und Forstwirtschaft ihren Beitrag zur Budgetsanierung zu leisten hat. Ein einfacher Vergleich zeigt jedoch bereits, wie sehr sich der vorliegende Entwurf dabei an der Grenze der Verhältnismäßigkeit bewegt: Addiert man für einen beliebigen bäuerlichen Betrieb die Belastungen, die sich allein aus der Anhebung des Beitragssatzes in der Pensionsversicherung, der Erhöhung der Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und der Abschaffung des Agrardiesels ergeben, und errechnet, welches Einkommen diesem Betrag zugrunde läge, wenn er als Solidarbeitrag nach dem vorliegenden Entwurf zu leisten wäre, so ist die überproportionale Belastung des Agrarsektors einfach zu erkennen ", heißt es in der Stellungnahme.


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Aktualisiert am: 28.02.2012 17:27
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