LK Niederösterreich fordert nationale Schulmilchbeihilfe

Die gestiegenen Rohstoff-, Produktions- und Logistikkosten setzen die Schulmilchproduzenten unter Druck. Um eine preiswerte Versorgung unserer Kinder mit der gesunden Schulmilch sicherzustellen, müssen die höheren Kosten durch höhere Erlöse abgefedert werden. Daher fordert die LK NÖ in Ergänzung zur EU-Schulmilchbeihilfe die Einführung einer nationalen Förderung.
In Österreich gibt es rund 105 Schulmilchbauern.
In Österreich gibt es rund 105 Schulmilchbauern.
„Es ist im Interesse unserer Kinder, Eltern und der gesamten Gesellschaft, dass hochwertige Schulmilchprodukte täglich frisch konsumiert werden können. Konzentrationsfähigkeit und Lernerfolg werden dank der wertvollen Inhaltsstoffe erhöht und gefördert. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, dass einerseits die flächendeckende Versorgung gesichert wird und andererseits allen Kindern eine preiswerte Auswahl von Schulmilchprodukten zu Verfügung steht“, so LK NÖ Präsident Hermann Schultes zur aktuellen Entwicklung im Schulmilchbereich.

Wertschöpfung bleibt in der Region

In Niederösterreich beliefern seit 15 Jahren 33 Schulmilchbauern aus der Region die Kindergärten und Schulen. Österreichweit sind es 105 Lieferanten. Durch kurze Transportwege, frische Produkte und höchste Qualität bleibt die Wertschöpfung in der Region. Mit der EU-Schulmilchverordnung vom 10. Juli 2008 soll das Angebot um Joghurts, Fruchtjoghurts und Joghurtdrinks ausgeweitet werden. Diese Produkte werden daher auch von der EU gefördert. Für die Lieferanten in der Region bedeutet dies eine breitere Produktpalette und neue Absatzmöglichkeiten. Eine national finanzierte Schulmilchbeihilfe erhält die Wirtschaftlichkeit für unsere direktvermarktenden Schulmilchbauern und sichert somit die gesunde Ernährung.

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Aktualisiert am: 19.08.2008 13:53
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