LFZ Raumberg-Gumpenstein: Projekt Green Mountain

Rückblick auf das Internationale Projekt „Green Mountain - A Sustainable Development Model“ das im Jänner am LFZ Raumberg-Gumpenstein stattfand. Dabe stand die Berglandwirtschaft im Mittelpunkt.
51 Vertreter aus neun Länder nahmen am zweiten Treffen zum Projekt "Green Mountain - A Sustainable Development Model" am LFZ Raumberg-Gumpenstein teil.
51 Vertreter aus neun Länder nahmen am zweiten Treffen zum Projekt "Green Mountain - A Sustainable Development Model" am LFZ Raumberg-Gumpenstein teil.
51 Teilnehmer aus neun verschiedenen Ländern nahmen am zweitägigen Projekt-Meeting am 26.-27.01.2012 teil. Vertreter verschiedener Institutionen wie beispielsweise Regionalverwaltungen (Italien, Ungarn, Montenegro, Bulgarien, Griechenland), Nationalpark (Italien), Forst- (Rumänien) und Umweltamt (Slowakei) waren zu Besuch im Ennstal. In der Region sind sowohl das LFZ Raumberg-Gumpenstein als auch der Naturpark Sölktäler beteiligt.

Zu Beginn des Green-Mountain-Meetings am LFZ waren externe Experten zu Vorträgen eingeladen worden, um ihr Fachwissen in die anschließende (Gruppen-) Arbeit mit einbeziehen zu können.

Das Team des LFZ hat im Projektverlauf eine wissenschaftliche Beratungsfunktion, wohingegen im Naturpark Sölktäler in naher Zukunft ein lokales Projekt als Pilotaktivität im Rahmen dieses EU-Projektes gestartet und durchführt werden wird.

Ziel des Projekts
Ziel des Green-Mountain-Projektes ist es, ein gemeinsames Modell für die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten in Südosteuropa zu entwickeln. Um dies zu erreichen, werden in Gruppenarbeiten verschiedene Aspekte diskutiert und Strategien entwickelt.
Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Bernhard Krautzer vom LFZ beschäftigt sich mit der Identifikation wirtschaftlicher Aktivitäten und Produkte, die sich mit einer nachhaltigen Regionalentwicklung vereinbaren lassen. Lucia Vacokova vom slowakischen Umweltamt und ihre Arbeitsgruppe beschäftigen sich mit Management-Strategien für nachhaltige Entwicklung und die dritte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Federico Niccolini vom Monti Sibillini National Park erarbeitet Strategien und Maßnahmen hinsichtlich Information, Training und Bewusstseinsbildung.
Das im Ennstal stattgefundene Meeting war das dritte von insgesamt vier Arbeitsgruppentreffen, das letzte wird beim nächsten Meeting in Griechenland im April stattfinden. Die Ergebnisse werden in das gemeinsame Modell integriert und in weiterer Folge in der Praxis umgesetzt und gegebenenfalls überarbeitet werden. Die Verantwortung für die erforderlichen Schritte zur Modellerstellung und das Modell selbst unterliegen der Verantwortung des LFZ in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppenleitern und dem projektverantwortlichen Partner, der italienischen Provinz Macerata.


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Aktualisiert am: 09.02.2012 13:11
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