LFI: Neue maßgeschneiderte Kurse für Landwirte

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) hat sich in den letzten Jahren zum größten Anbieter in Sachen beruflicher Erwachsenenbildung für den ländlichen Raum entwickelt. Mit November läuft das aktuelle Bildungsprogramm wieder voll an, 14.000 neue Kurse werden österreichweit geboten.
Die Linie des LFI liegt klar in Richtung maßgeschneiderte Kurse, mit denen so rasch wie möglich auf individuelle Anforderungen von Landwirten eingegangen wird. Neue inhaltliche Schwerpunkte bilden in dieser Bildungssaison die Bereiche Umwelt und Energie: Heuer wird etwa erstmals eine zertifizierte Ausbildung zum Biogasanlagenbetreiber angeboten. Mehr als 340.000 Kursteilnahmen gab es allein in der letzten Bildungssaison, 14.000 neue Kurse werden auch heuer wieder angeboten.

Rasches Eingehen auf individuelle Anforderungen von Landwirten
Die große Zahl an Angeboten macht die Wahl des richtigen Kurses nicht immer einfach. GF Keiler beobachtet, dass die Teilnehmer nicht beliebige Kurse auswählen, sondern Inhalte suchen, in denen ganz gezielt auf ihre aktuellen Bedürfnisse und Probleme als Landwirt eingegangen wird. Und gerade hier liegt die Hauptkompetenz des LFI: „Berater der Kammer stehen in laufendem Kontakt mit den Bäuerinnen und Bauern, und wissen genau Bescheid, wo der Schuh drückt. Diese Bildungssaison bietet aktuelle Schulungen zum Tiergesundheitsdienst und zu den Cross-Compliance-Bestimmungen, zur ÖPUL-Düngung oder investiven Maßnahmen.

Biogasanlagenbetreiber, Kräuterpädagoge oder Almführer: Sich bei LFI neu orientieren


Stark im Kommen und daher neuer Schwerpunkt im aktuellen Bildungsprogramm des LFI sind Kurse zu den Bereichen Gesundheit und Ernährung, Biomasse und Bioenergie sowie zur Vermittlung von Natur- und Umweltkompetenzen. Neu sind etwa die Ausbildung zum Biogasanlagenbetreiber oder auch der Lehrgang „Gemüseraritäten und Sortenspezialitäten“, dessen Ziel es ist, in Vergessenheit geratene Gemüsesorten wieder zum Leben zu erwecken. „Besonders erfolgreich sind unsere Höherqualifizierungen in Form von Zertifikatskursen. Bei diesen mindestens 80 Übungseinheiten umfassenden Lehrgängen holen sich viele Landwirte professionelle Kenntnisse für Tätigkeiten im Nebenerwerb oder wichtige agrarische Zusatzqualifikationen“, so Keiler.

Investition in Weiterbildung
Teilnehmerstärkste Sparte des LFI ist weiterhin der EDV-Bereich. Neben den herkömmlichen Word-Office-Anwendungen bietet das LFI auch einen Lehrgang zum Erwerb eines „ECDL-Führerscheins“ an. Im Bereich „Soft Skills“, wo es um die Vermittlung sozialer Kompetenzen wie Rhetorik, Moderieren und dergleichen geht, sind Kurzveranstaltungen besonders beliebt. „Den Kursteilnehmern ist wichtig, dass sie innerhalb kurzer Zeit ein sichtbares Ergebnis ihrer „Investition“ in Weiterbildung erzielen“, so Keiler, „daher werden unsere Kurse so zeiteffizient wie möglich abgehalten. Durch unser breites Netz an Weiterbildungsangeboten in ganz Österreich ersparen sich unsere Teilnehmer zudem lange Anreisekosten und -zeiten.“ Die starke regionale Ausrichtung ist ein weiteres Plus, das das LFI von anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen abhebt.

Alle Infos zu den über 14.000 verschiedenen Kursen finden Sie auf www.lfi.at


Aktualisiert am: 27.11.2006 11:57
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