Kundenbindung in der Direktvermarktung

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Wie man Kunden gewinnt und sie zu Stammkunden macht, dafür gibt es kein Patentrezept. Unsere vier Praxisbeispiele zeigen: Meist sind es viele Kleinigkeiten, die für die Kundenbindung sorgen.
Persönliches Service ist nur einer der Faktoren bei guter Kundenbindung. (Foto: Thomsen)
Persönliches Service ist nur einer der Faktoren bei guter Kundenbindung. (Foto: Thomsen)
Der Hofladen am Bioland-Betrieb Rzehak nördlich von Kiel gehört zum Urgestein der Kieler Bioszene. Er sieht genau so aus, wie man sich den klassischen Bioladen vorstellt: viel Holz, handgeschriebene Schilder und allerhand Deko. Durch ein kleines Fenster im Laden kann man direkt in den Kuhstall sehen. Kunden dürfen den Stall jederzeit besuchen und manche Kinder wollen auch mithelfen – was sie auch dürfen. Anne Rzehak sagt über Kundenbindung: „Unsere Offenheit und Freundlichkeit, aber auch Sortiment und Öffnungszeiten usw. müssen passen.“ Das Geschäft hat an sechs Tagen in der Woche geöffnet und ein Kunde, der sich verspätet hat, wird trotzdem noch bedient.

Vollsortiment und Persönlichkeit
Am Milchhof Kruse läuft die Vermarktung über einen Hofladen mit eigenen Produkten und einem großen Zukauf-Vollsortiment. Hier arbeiten mehrere Verkäuferinnen und die Kunden werden sehr persönlich bedient. Außerdem gibt es eine Milchtankstelle und einen Lieferservice an private und gewerbliche Kunden. Damit ein Kunde zum Stammkunden wird, ist der Service das Wichtigste, sagt Christina Hilger, die am Hof für die Milchverarbeitung verantwortlich ist.

Weitere Beispiele, wie verschiedene Höfe ihre Kunden gewinnen und vor allem halten, lesen Sie im vollständigen Artikel im LANDWIRT 20/2017.
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Autor: Birgit Lang
Aktualisiert am: 08.10.2017 12:52