Künstliche Besamung - Das empfehlen die Holländer!

Ein niederländisches Fortbildungszentrum veröffentlichte 12 Regeln für die effektive und erfolgreiche künstliche Besamung. Folgend ein Auszug.
Hell muss es sein, und die Sau muss Kontakt zum Eber haben können, damit sie in Stimmung kommt.
Hell muss es sein, und die Sau muss Kontakt zum Eber haben können, damit sie in Stimmung kommt.
Die Sau muss 10 - 24 Stunden vor dem Eisprung besamt werden. Die Ovulation findet ungefähr im 2. Drittel der Rausche statt. Wenn die Rausche 2 Tage dauert, muss die Sau 15 - 24 Stunden nach Auftreten des ersten Duldungsreflexes besamt werden. Dauert die Rausche 3 Tage, erfolgt die Insemination 30 - 40 Stunden nach dem Rauscheeintritt. Die Gesamtlänge der Rausche von vornherein zu erkennen, ist schwierig. Zusätzliche Besamungen können notwendig sein, wenn der Östrus länger dauert als erwartet.
Ein kurzer Zeitraum zwischen Absetzen und Rausche führt häufig zu einer längeren, ein längerer Zeitraum zur einer kürzeren Rausche. Jungsauen sollten sofort nach Feststellen des Duldungsreflexes besamt werden.
Ein guter Indikator für die richtige Zeit der Besamung ist die Farbe der Scheide. Verliert die Innenseite der Scheide eine tiefe Röte und steht die Sau für mindestens 2 Minuten vor dem Eber, ist dies die richtige Zeit für die Besamung.
Während der Insemination muss die Sau durch Druck auf den Rücken stimuliert werden, um die Gebärmutterkontraktionen zu unterstützen und die Fruchtbarkeit zu verbessern.

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Aktualisiert am: 20.05.2003 15:08
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