Kostenreduzierung mittels Homöopathie

Wie kann man die steigenden Kosten in den Griff bekommen? Mit einer ständig steigenden Milchleistung, mehr abgesetzten Ferkeln pro Sau und Jahr oder schnellerem Erreichen des Schlachtgewichts? Irgendwann werden vermutlich die natürlichen Grenzen diesem Trend Einhalt gebieten. Was dann? Dann muss an anderen Stellschrauben gedreht werden. Zum Beispiel an den Ausgaben für Medikamente und Tierärzte.
Homöopathie ist eine gute Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung - auch im Stall.
Homöopathie ist eine gute Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung - auch im Stall.
Die Heilung mittels homöopathischen Mitteln funktioniert. Ein Einsatz ist jedoch nicht bei jeder Symptomatik und in jedem Gesundheitszustand des Tieres möglich. Dennoch trägt das Verfahren dazu bei, dass sich Landwirte intensiv mit der gesundheitlichen Verfassung ihrer Tiere auseinandersetzen und durch stetiges und gründliches Beobachten schneller reagieren können. So sind viele gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt und können rechtzeitig mit den entsprechend schonenden alternativen Arzneimitteln behoben werden. In der Tat kann so die ein oder andere teure Behandlung durch den Tierarzt und Ausgaben für diverse Medikamente eingespart werden. Die reine Kostenseite sieht jedoch anders aus. So nehmen die Kontrolle des Bestands, die Problemerkennung und die Zuordnung der Krankheit viel Arbeitszeit in Anspruch, was die eingesparten Kosten meist kompensiert. Am Ende bleibt es dem Landwirt überlassen die rein arbeitswirtschaftliche Methode beizubehalten oder sich ergänzend die Vorteile einer homöopathischen Behandlung zu Nutze zu machen.

Ein Interview mit Joachim Schulz, Berater für Schweinehaltung, und mehr zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe 11/12 des fortschrittlichen Landwirts.

Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 17.05.2012 16:37
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