Kopetz warnt vor Energiekrise

„Die vermeidbare Energiekrise“ lautet der Titel eines Buches, das der Österreichische Biomasse-Verband neu herausgegeben hat.
Bis 2020 könnten mit den richtigen Voraussetzungen mehr als 40 % und bis 2030 mehr als 66 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, so Kopetz.
Bis 2020 könnten mit den richtigen Voraussetzungen mehr als 40 % und bis 2030 mehr als 66 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, so Kopetz.
„Die vermeidbare Energiekrise“ lautet der Titel eines Buches, das der Österreichische Biomasse-Verband neu herausgegeben hat. In der Publikation betont Autor und Verbandsvorsitzender Dr. Heinrich K o p e t z das Risiko eines Energienotstands in den kommenden Jahren. Versorgungsengpässe drohten, weil die Produktion von Erdöl und Erdgas weltweit zurückgehe, was internationale Streitigkeiten zur Folge haben werde. Die öffentliche Debatte ignoriere die Möglichkeit einer Energiekrise weitgehend, schreibt Kopetz. Dadurch gehe wertvolle Zeit für die Umstellung auf erneuerbare Energieformen verloren, die das einzige Instrument dafür darstellten, Versorgungslücken zu verhindern. Wenn Österreich sofort die notwendigen Rahmenbedingungen dafür schaffe, könnten bis 2020 mehr als 40 % und bis 2030 mehr als 66 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, betont der Verbandschef. Dazu sei unter anderem eine Kohlendioxydsteuer notwendig, ebenso wie ein großzügiges stabiles Förderprogramm und neue gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung. Außerdem müsse die Bevölkerung umfassend und sachlich über die Vorteile der Energiewende informiert werden. Die Publikation kann direkt beim Herausgeber bestellt werden.

Biomasseverband


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Aktualisiert am: 30.12.2009 15:04
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