Köppl Gekko Einachsgeräteträger im Test

Der Gekko von Köppl kann sich an unterschiedliche Aufgaben perfekt anpassen. Umfangreiche Ausstattungsmöglichkeiten, technische und elektronische Raffinessen sowie ein vielfältiges Geräteprogramm machen ihn zu einem leistungsfähigen Verwandlungskünstler. Wir haben den Einachser in der Praxis getestet.
Köppl Gekko mit 3,10 m breitem Doppelmesser-Portalmähbalken.
Köppl Gekko mit 3,10 m breitem Doppelmesser-Portalmähbalken.
Der Gekko meistert alle Aufgaben mit Bravour: Vom Winterdienst in der Ebene bis zur Futterernte an den steilsten Hängen. Ob mit schmaler Gummibereifung oder mit breiten Stachelrädern, mit hohem oder niedrigem Geräteauflagegewicht, mit Einhand- oder Funkfernbedienung: Das Gerät lässt keine Wünsche offen. Die Bezeichnung „Gekko“ ist an das gleichnamige Reptil angelehnt: Auch Geckos können sich an verschiedenste Lebensräume hervorragend anpassen. Köppl hat die Maschine für den Ganzjahreseinsatz konzipiert. Auch wir haben zahlreiche Einsätze unter teilweise schwierigsten Bedingungen bewältigt: Mähen mit einem 3,10 m breiten Doppelmesser-Portalmähwerk, Heu- und Silageernte mit dem Alpin Rake, Landschaftspflege mit einem 1,40 m breiten Schlegelmulcher und Winterdienst mit einer 1,20 m breiten Schneefräse. Egal wie schwer das Anbaugerät und wie flach oder steil das Gelände ist: Die elektronisch gesteuerte Verschiebeachse optimiert die Balance zwischen Aushebe- und Auflagekraft automatisch. Diese Option macht die Arbeit komfortabler und sicherer.

Köppl Gekko mit 1,2 m breiter Schneefräse.
Köppl Gekko mit 1,2 m breiter Schneefräse.
Mechanischer Geräteantrieb
Der Gekko leistet 23 PS und ist derzeit der stärkste Einachsgeräteträger von Köppl. Wir waren gespannt, ob diese Leistung für kräfteraubende Arbeiten wie Mulchen oder Schnee fräsen ausreichen wird. Mitbewerber haben in der Top-Klasse 28 PS installiert und testen sogar noch stärkere Motoren. Der bedeutendste Unterschied liegt aber im Geräteantrieb: Während die meisten anderen Hersteller ihre Geräte hydraulisch antreiben, hält Köppl weiterhin an der mechanischen Zapfwelle fest. Dieser Antrieb lässt sich zwar nicht stufenlos regeln und hat auch nicht die dämpfende Wirkung eines hydraulischen Antriebes. Köppl kompensiert diese Nachteile aber zumindest teilweise durch elektronische Steuerungen und eine zweite Zapfwellendrehzahl. Der entscheidende Vorteil ist der hohe Wirkungsgrad. Daher ist sich unser Testteam auch sicher, dass es der Gekko ohne Weiteres mit den vollhydraulisch angetriebenen Mitbewerbern in der Top-Klasse aufnehmen kann.

Köppl Gekko mit 1,4 m breitem Schlegelmulcher.
Köppl Gekko mit 1,4 m breitem Schlegelmulcher.
Startfreudiger Zweizylinder
Der Zweizylindermotor von Briggs & Stratton Vanguard leistet 17,2 kW/23 PS bei 3.600 U/min. Er wird elektrisch gestartet und springt leicht an. Die Batterie ist gut zugänglich. Köppl hat die Motorschmierung für Steilhangeinsätze bis zu 120 % adaptiert und freigegeben. Das Kühlergebläse saugt die Luft oben hinter dem Motor durch ein feines Lochblech an. Gras und Schmutz bleiben am Boden. Lob gab es auch für den einfach zu reinigenden Luftfilter mit Zyklonabscheider und für den gut geschützten Auspuff. Der 15 Liter große Benzintank lässt sich mit einem Trichter einfach befüllen. Ein optionaler Sensor informiert den Fahrer am Display über den Füllstand.

Weitere Informationen zum Hydrauliksystem, zum Bedienkonzept, der automatischen Verschiebeachse sowie alle Testergebnisse und was die Maschine kostet erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 06/2017 (Erscheinungstermin 16. März 2017).

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Aktualisiert am: 03.03.2017 15:10
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