Klares Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln

Die Landesagrarreferenten unter Vorsitz von Niederösterreichs Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf haben ein klares Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln und dem AMA-Gütesiegel abgelegt.
Regional einkaufen sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung.
Regional einkaufen sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung.
„Unsere Lebensmittelpolitik muss sich auch in Zukunft klar an den Wünschen der Konsumenten ausrichten. Die Menschen wollen eine klare Kennzeichnung. Mit dem AMA-Gütesiegel haben wir ein starkes, bekanntes Zeichen, das für österreichische Herkunft und hohe Qualität steht und von den Menschen auch klar erkannt wird. Daher gilt es, dieses Siegel auch weiter zu stärken“, betonte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.

Für Niederösterreichs Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf stehen die heimischen Lebensmittel für höchste Qualität: „Klare Qualitätskriterien wie das AMA-Gütesiegel stehen für österreichische Herkunft und strenge Kontrollen. Heimische Lebensmittel aus den Regionen zeichnen sich durch Frische und kurze Transportwege aus. Deshalb wird das Bewusstsein für die regionalen kulinarischen Spezialitäten weiter intensiv ausgebaut. Regional einkaufen heißt einkaufen für Klimaschutz, Arbeitsplätze und Wertschöpfung sowie Lebensqualität“.

Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft sorgten für einen schonenden Einsatz der Ressourcen und die strengen Lebensmittelkontrollen und Richtlinien für hochwertigste österreichische Qualität. Die klare Kennzeichnung schaffe Vertrauen und Sicherheit für die Konsumentinnen und Konsumenten, da die Qualitätsvorteile nachvollziehbar sind. Ein weiteres Plus sei, dass die heimischen Lebensmittel ohne Gentechnik mit vereinten Kräften unterstützt werden. Österreichs Landwirtschaft sei gentechnikfrei im Anbau und trete für die verpflichtende Kennzeichnung von Gentechnik ein, damit Konsumentinnen und Konsumenten auch „Nein“ zur Gentechnik sagen können.
Die Agrarreferenten fordern einen Rahmen zu schaffen, um Irreführung und Täuschung bei der Lebensmittelherkunft entgegenzuwirken. Das Jahr 2010 hat mit dem Listerien-Lebensmittelskandal gezeigt, dass hier massiver Handlungsbedarf besteht. Der Lebensmittelbereich muss seinen Schwerpunkt auf vertrauenswürdige Kennzeichnung legen. Ein neues Gütezeichengesetz kann solche Skandale nicht verhindern, vielmehr müsse der Hebel bei der Lebensmittelsicherheit und Kontrolle angesetzt werden.


Aktualisiert am: 12.10.2010 10:29
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