Keine steirische Milch in Prolactal-Bauernquargel

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat heute unmissverständlich klargestellt, dass in den von der Firma Prolactal hergestellten (und wegen Listerien-Verdacht zurückgeholten) Hartberger Bauernquargel-Sorten kein Tropfen steirische Milch verarbeitet wurde.
LK-Präsident Gerhard Wlodkowski Landwirtschaftskammer kritisiert die irreführende Kennzeichnung eines Prolactal-Produktes.
LK-Präsident Gerhard Wlodkowski Landwirtschaftskammer kritisiert die irreführende Kennzeichnung eines Prolactal-Produktes.
"Wir wehren uns gegen jede Pauschalverurteilung von steirischem Käse, der ausschließlich aus heimischer Milch unter strengster Hygiene hergestellt wird", kritisiert LK-Präsident Gerhard Wlodkowski in einer Aussendung. Laut Auskunft der Firma Prolactal verwendet diese für die Käseerzeugung keine Frischmilch, sondern kauft Topfen aus Deutschland für die Weiterverarbeitung zu Hartberger Bauernquargel zu.

Irreführende Kennzeichung
Die Landwirtschaftskammer kritisiert in diesem Zusammenhang auch die irreführende Kennzeichnung dieser Prolactal-Käseprodukte. So werde der beanstandete Sauermilchkäse aus deutschem Topfen hergestellt und von dem Unternehmen als "Hartberger Bauernquargel" angeboten. Wlodkowski fordert hier mit Nachdruck eine eindeutige Kennzeichnung: "Was drauf steht, muss auch drinnen sein", so der Präsident. (aiz)


Aktualisiert am: 16.02.2010 14:57
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