Kein Spielraum für höhere EU-Schweinepreise

Die Schweinepreise weisen zum Monatsende einen spürbaren Rückgang auf. Auch die Kassamarktnotierungen dürften sich rückläufig entwickeln.
Wie sich die Notierungen für Schlachtschweine weiterhin entwickeln, bleibt offen.
Wie sich die Notierungen für Schlachtschweine weiterhin entwickeln, bleibt offen.
An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Schweinenotierungen in der Woche bis zum 21. April 2013 kaum bewegt. Aktuell zeichnet sich zum Monatsende jedoch europaweit ein spürbarer Rückgang der Kassamarktnotierungen ab. In der Berichtsperiode (KW 17) wurden laut EU-Kommission Schweine der Handelsklasse E noch durchschnittlich mit 171,16 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG) abgerechnet. Das waren lediglich 11 Cent oder 0,1 % weniger als in der Vorwoche. Der Vorsprung auf den Vorjahrespreis belief sich auf 7,43 Euro/100 kg oder 4,5 %. Erneut unter Druck geriet im Berichtszeitraum die Schweinenotierung in Italien, die im Vorwochenvergleich 1,6 % verlor. Stärkere Erlöseinbußen mussten nur die irischen Mäster mit 2,3 % hinnehmen. Auch in Frankreich präsentierte sich der Markt mit einem Minus von 1,2 % schwächer. Knapp behaupten konnten sich die Notierungen in Polen, Spanien und Rumänien. Gänzlich unverändert wurden dagegen die Schweine in Österreich, Portugal und Dänemark bezahlt. Für die deutschen Mäster ergab sich ein Miniplus von 0,6 %, das in Belgien, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden mit Zuwächsen zwischen 0,8 % und 1,1 % auch nicht viel größer ausfiel. Somit ging es laut EU-Kommission nur mit den Schweinepreisen in Zypern und Lettland kräftig nach oben, die saisonal um 4,5 % beziehungsweise 6,2 % zulegten.
Wie sich der aktuelle Preis am österreichischen Kassamarkt entwickelt, können Sie in unserem Webblog immer aktuell verfolgen. Hier kommen Sie zum Webblog.

Aktualisiert am: 29.04.2013 08:54
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