Kein Schweinefleisch mit Hormonen aus Brasilien in die EU

Der Import von Schweinefleisch aus Brasilien in die EU bleibt vorderhand noch nicht erlaubt.
Wie laut Agra-Europe aus einen am 11. März veröffentlichten Bericht der Europäischen Kommission hervorgeht, können brasilianische Schweinehalter erst dann auf Zugang zum EU-Markt hoffen, wenn sie nachweislich auf das Wachstumshormon Ractopamin verzichten. Wachstumsförderer sind in der EU nicht mehr erlaubt. Das Lebensmittel- und Veterinäramt der Europäischen Union (FVO) besuchte letzten Herbst mehrere Betriebe. Dabei fand das FVO die Gesundheitskontrollen der brasilianischen Behörden zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit im Grossen und Ganzen angemessen. Mängel wurden allerdings hinsichtlich der Überwachung einer Ractopamin-freien Produktion für den Export in die EU festgestellt.

Wachstumshormon Ractopamin

Es konnten nach FVO-Einschätzung keine Garantien gegeben werden, dass für den Export bestimmte Schweine niemals in ihrem Leben mit dem in der EU verbotenen Wachstumshormon in Berührung gekommen sind. Ferner legte das FVO Informationen zum Stand der Rinderimpfungen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) in Brasilien vor. In den untersuchten Gebieten fanden die Inspektoren eine gute Impfabdeckung. Das sei von Bedeutung, um eine Verbreitung des MKS-Virus auszuschliessen. Allerdings fordert das FVO die bessere Ausstattung der brasilianischen Testlabore. (Quelle: pigpool.de)


Autor:
Aktualisiert am: 14.03.2010 21:37
Landwirt.com Händler Landwirt.com User