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Kassapreise für Schlachtschweine geben nach

In Deutschland und Österreich geben die Notierungen für Schlachtschweine am Kassamarkt nach. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Das Angebot an schlachtreifen Schweinen soll in Deutschland im Lauf der Woche langsam weniger werden.
Das Angebot an schlachtreifen Schweinen soll in Deutschland im Lauf der Woche langsam weniger werden.
Am deutschen Schlachtschweinemarkt hat sich die Erzeugerseite dem Druck der Schlachtbetriebe beugen und niedrigere Preise akzeptieren müssen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften (VEZG) senkte am vergangenen Freitag (30.11.) ihre Leitnotierung für Schlachtschweine um 5 Cent/kg auf 1,73 Euro/kg Schlachtgewicht (SG). Das Angebot schlachtreifer Tiere fließe zwar ab, sei aber recht groß, hieß es bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Beide Erzeugerorganisationen erwarten für die laufende Woche zumindest regional ein abnehmendes Angebot und sehen gute Chancen für ein Ende des mehrwöchigen Preisverfalls. Auch die zweiwöchige Hauspreisphase, bei der die Schlachtbetriebe weniger als den VEZG-Orientierungspreis zahlten, dürfte nach Einschätzung von Marktbeobachtern zu Ende sein.

Auch in Österreich wurde der Basispreis für Schlachtschweine vergangenen Freitag (30.11.) um 5 Cent auf 1,57 Euro gesenkt. Für aktuelle österreichische Schweinepreise können Sie den Landwirt-Webblog nutzen (siehe rechts).

veröffentlicht: 03.12.2012 18:55
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