Kartoffelernte in der Endphase

Durch die aktuelle Preissituation ist die Anlieferungsmenge von Ware vom Feld, aber auch aus den Lagern höher als in anderen Jahren. Im Osten Österreichs sollte die Ernte bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein.
In einigen Regionen gibt es Ernteeinbußen bei der heurigen Kartoffelernte.
In einigen Regionen gibt es Ernteeinbußen bei der heurigen Kartoffelernte.
Die ersten Fröste richteten bei den Knollenfrüchten keine Schäden an. Bis zu 15 % Ernteeinbußen verzeichnen manche Landwirte in Teilen Österreichs durch das Hochwasser im Juni und die anschließende Hitzewelle im Sommer. Deutlich unterdurchschnittlich dürften die Erträge im Waldviertel bei biologischen Erdäpfeln liegen, da das Erntegut dort aus einem relativ hohen Anteil kleiner Knollen besteht. Der Selbstversorgungsgrad in Österreich dürfte heuer etwa bei 92 % liegen.
Die preisliche Situation ist weiterhin stabil und liegt bei etwa 25 Euro/ 100 kg. In der Steiermark und im Waldviertel liegt das Preisniveau etwas tiefer. Auch in Oberösterreich bleiben die Preise mit 40 Euro für verpackte Ware gleich. Derzeit werden größere Mengen angeliefert und die Nachfrage nach Einlagerungsaktionen des Einzelhandels ist gering. Ausfuhren sind preislich fast nicht konkurrenzfähig, dies sollte sich in den nächsten Monaten aber deutlich verbessern.
In Deutschland geht die Speisekartoffelernte unter optimalen Bedingungen ebenfalls dem Ende zu. Aus der heurigen Ernte wird nur wenig Ware für die Vermarktung bereitgestellt, da große Mengen an Erdäpfeln in Erwartung steigender Preise eingelagert werden.

Aktualisiert am: 10.10.2013 10:55
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