Kalbinnenmast im Grünland

Fleisch aus Grünland zu produzieren ist eine interessante Alternative für Österreichs Landwirte. Ein Versuch des LFZ Raumberg-Gumpenstein zeigt das Potenzial der Kalbinnenmast im Grünland.
Mehr als 1.000 g Tageszunahmen können Kalbinnen bei der Mast auf Kurzrasenweide erreichen.
Mehr als 1.000 g Tageszunahmen können Kalbinnen bei der Mast auf Kurzrasenweide erreichen.
Im Vergleich zu vielen anderen Nachbarländern ist die österreichische Landwirtschaft sehr klein strukturiert. Neben der Mutterkuhhaltung könnte auch die Ochsen- oder Kalbinnenmast eine interessante Alternative für diese Betriebe sein. Denn Ochsen und Kalbinnen eignen sich hervorragend für extensive Mastsysteme und somit auch für die Weidemast. Zudem ist Weidefutter kostengünstig, nährstoffreich und es hilft, teures Kraftfutter einzusparen.

Fleischqualität ist entscheidend

Zahlreiche Studien belegen, dass ein enger Zusammenhang zwischen Fütterung, Mast- und Schlachtleistung sowie Fleischqualität besteht. Um in der Praxis ein optimales Produkt zu erzeugen, müssen die Wechselwirkungen zwischen Genetik (Rasse), Geschlecht, Alter und Mastendgewicht beachtet werden. Ochsen und Kalbinnen eignen sich besonders gut zur Erzeugung von Qualitätsrindfleisch, da ihr Fleisch sehr feinfasrig und gut marmoriert (eingelagerte Fettäderchen) ist.

Über die weiteren Vorzüge von weidebasierter Rindfleischproduktion und den genauen Versuch des LFZ Raumberg Gumpenstein informiert dieser Beitrag im "Fortschrittlichen Landwirt" in der Ausgabe 9/2012.


Aktualisiert am: 18.04.2012 10:40
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