Kärnten: Grünland-Ernteausfälle aus Nothilfswerk abdecken

Die heurige Dürre macht den Kärntner Grünlandbauern schwer zu schaffen. Wenn nicht in den nächsten Tagen ausreichend Niederschläge fallen, sind große Verluste zu erwarten.
Die anhaltende Trockenheit macht der Grünlandwirtschaft schwer zu schaffen.
Die anhaltende Trockenheit macht der Grünlandwirtschaft schwer zu schaffen.
Durch die anhaltende Trockenheit besteht zunehmend die Gefahr, bei der heurigen Ernte große Verluste zu erleiden. Laut Landwirtschaftskammer-Präsident Walfried Wutscher sind bei den Grünland- und Maisbauern regional unterschiedlich große Ernteausfälle zu erwarten wenn Niederschläge weiterhin ausbleiben. Gefordert wird für diesen Fall die Öffnung des Kärntner Nothilfswerks. Aus diesem soll dann vor allem für die nicht versicherbaren Trockenschäden beim Grünland ein Teil der Ernteausfälle abgegolten werden. Nach den dramatischen Einkommenseinbrüchen im Vorjahr, die den Bauern wegen der niedrigen Produzentenpreise ein Minus von durchschnittlich 28 % beschert haben, sind die etwaigen Erholungstendenzen beim bäuerlichen Einkommen nun durch die zum Teil großen Ernteausfälle bedroht. Die LK will zur Beurteilung in den kommenden Tagen eine Schätzung der regional unterschiedlichen Situation vornehmen.


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Aktualisiert am: 20.07.2010 12:38
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