Kälbermilchtransporter im Praxistest

Milchtransporter erleichtern die Kälberaufzucht und sind deshalb gefragt. Im „Landwirt“-Test zeigten die drei gängigsten Modelle was sie können.
Die Milchtransporter im „Landwirt“ Praxistest (v.li.): Das Milchtaxi der Firma Holm und Laue, das MilkShuttle von Urban und das Milchmobil von DeLaval.
Die Milchtransporter im „Landwirt“ Praxistest (v.li.): Das Milchtaxi der Firma Holm und Laue, das MilkShuttle von Urban und das Milchmobil von DeLaval.
Im „Landwirt“ Praxistest testeten wir das Milchtaxi der Firma Holm und Laue, das MilkShuttle von Urban und das Milchmobil von DeLaval. Drei Testbetriebe bewerteten Aspekte wie die Bedienerfreundlichkeit, das Mischen, Erwärmen und Ausdosieren der Milch, den Transport und die Reinigung der Geräte. Die Betriebe hatten reihum jedes Gerät im Einsatz. Mit der einfachen Bedienung des Milchtaxis von Holm und Laue fanden sich die Testbetriebe leicht zurecht. Es zeichnete sich durch viele Möglichkeiten der Programmierung und Steuerung aus. Als Spitzenreiter in puncto Bedienerfreundlichkeit ging allerdings das MilkShuttle der Firma Urban hervor. Es überzeugte die Tester durch die einfache und logisch aufgebaute Steuerung. Das Milchmobil von DeLaval besitzt kein zentrales Bedienfeld. Heizung, Rührwerk und Pumpe müssen an verschiedenen Stellen des Gerätes ein- und ausgeschaltet werden. Dies fanden alle Testpersonen umständlich und würden sich eine zentrale Bedienung wünschen.

Große Reifen gefragt
Die Reifen sind ein wichtiger Faktor dafür, ob ein Milchwagen mit den Gegebenheiten am Betrieb klarkommt oder nicht. Durch die große Bereifung überwanden das MilkShuttle und auch das Milchmobil Türschwellen und holprige Wegstücke problemlos. Das Shuttle verliert dank der drei Räder beim Überwinden von Hindernissen nie die Bodenhaftung. Das Milchtaxi mit seinen kleinen Reifen war unwegsamem Gelände weniger gut gewachsen.

Genau dosieren
Mittels Dosierpumpe und Zapfpistole erhalten die Kälber genau jene Tränkemenge, die ihnen zugeteilt werden soll. Alle Fabrikate können durch lange Milchschläuche von einer Parkposition aus mehrere Kälber versorgen. Die gewünschte Milchmenge kann bei allen Modellen voreingestellt und dann über eine Taste an der Zapfpistole bzw. am Dosierarm eingefüllt werden.


Den gesamten Praxistest finden Sie in der Ausgabe 12/2013 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.


Weiters in dieser Ausgabe:
- Fliegen bekämpfen im Sommer
- Goldhafer und Gemeine Rispe bekämpfen
- ÖAG Beilage: Kälberhaltung am Biobetrieb Teil 2

Aktualisiert am: 12.06.2013 16:30
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