Kälberhaltung im Altgebäude

Wer ein leerstehendes Altgebäude zur Verfügung hat, kann dies sinnvoll für die Kälberaufzucht nutzen. Mit richtigem Herangehen können alle relevanten Haltungskriterien gut erfüllt werden.
Wer ein leerstehendes Altgebäude zur Verfügung hat, kann dieses sinnvoll für die Kälberhaltung nützen.
Wer ein leerstehendes Altgebäude zur Verfügung hat, kann dieses sinnvoll für die Kälberhaltung nützen.
Der durch einen Stallneubau oder -zubau frei gewordene Platz im alten Stall kann durch eine genaue Planung aller zuvor genannten Haltungskriterien für Kälber gut erfüllen. Die bestehende Bausubstanz muss natürlich in Ordnung sein und auch kleine statische Veränderungen zulassen können. Es kann nun also der günstigste Platz im Stall für die Kälber gewählt werden. Licht und Luft sollten bei der Planung eine entscheidende Rolle spielen. Auch wenn der Stall nicht allzu hoch ist, muss die gewünschte Luftrate für die Kälber erreicht werden. Sind die Fenster zu klein, sind sie zu vergrößern. Um Zugluft zu verhindern, können Windnetzen sehr gute Dienste leisten. Im Winter ist das Mikroklima ebenfalls einfach herzustellen und im Sommer sollte das zumeist massive Altgebäude auch gut vor der Wärme schützen. Die Einzel –und Gruppenboxen sollten so gestaltet sein, dass das Ausmisten mit einem Hoflader oder Traktor rasch und effizient möglich ist. Der Weg für die Kälbermilch, egal ob händisch zu tragen oder mit einem Transportwagen befördert, soll ebenfalls gut im Sauberen bei kurzer Distanz möglich sein.

Autor: Ing. Christoph Kowatsch, LK Steiermark

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 13 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:


Aktualisiert am: 22.06.2012 11:43
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