Kälber sind gefragt

Sinkende Milchkuhbestände und eine stabile Nachfrage nach Rindfleisch sorgen für angemessene Kälberpreise.
Das Boxensystem in der Greinbachhalle und in Leoben hat sich in der Vermarktung bewährt.
Das Boxensystem in der Greinbachhalle und in Leoben hat sich in der Vermarktung bewährt.
Wenn der Landwirt die jeweiligen Möglichkeiten des Marktes voll ausschöpfen will, so lässt sich das am besten auf Kälberversteigerungen mit folgendem Profil realisieren:
- Großes Angebot (300 bis 600 Stück)
- Regelmäßige Markttermine (14 – tägig).

Die Viehhandelsfirmen und Mäster decken ihren Bedarf auf Märkten, die regelmäßig große Stückzahlen anbieten. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen, dass die gewünschten Partien auch tatsächlich am jeweiligen Markt eingekauft werden können. Märkte mit diesem Anforderungsprofil entsprechen den Wünschen des Viehhandels. Andererseits treffen nur auf der Versteigerung Angebot und Nachfrage direkt aufeinander, so dass sich auf diesem Vermarktungsweg der jeweils am Markt bestmögliche Preis erzielen lässt.

Nachdem die Kälberpreise je nach Kategorie jahreszeitlichen Schwankungen unterlegen sind, sollte speziell das Vermarktungsgewicht den jeweiligen Marktwünschen angepasst werden.

Die Markttermine finden sich auf der Homepage der Rinderzuchtverbände:
Rinderzucht Steiermark www.rinderzucht-stmk.at
NÖ. Genetik Rinderzuchtverband www.noegenetik.at
Erzeugergemeinschaft Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel www.fih.at
Rinderzuchtverband und Erzeugergemeinschaft Oberösterreich www.rzo.at
Kärntner Rinderzuchtverband www.krzv.at
Salzburger Rinderzuchtverband www.rinderzuchtverband.at

Die Versteigerungstermine und die aktuellen Marktpreise finden Sie auch auf www.landwirt.com.

Autor: DI Peter STÜCKLER, Rinderzucht Steiermark, Leoben


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Aktualisiert am: 21.11.2006 14:36

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