Jungzüchterschau in Bozen

Die Südtiroler Jungzüchter setzten in Bozen ein kräftiges Zeichen. Die Vorführleistungen waren perfekt und die Siegertiere machten die Besitzer sowie die Vorführer ganz stolz.
Bei der Jungzüchterschau in Bozen zeigten die Südtiroler Jungzüchter ihr Können.
Bei der Jungzüchterschau in Bozen zeigten die Südtiroler Jungzüchter ihr Können.
Unter dem Motto „Mitmachen, Fitfiebern, Mitfeiern“ haben Südtirols Jungzüchter der Grauvieh-, Holstein-, und Pinzgauer Rinderrassen in einer Abendschau ein kräftiges Lebenszeichen Südtirols Rinderzucht gesetzt. Die Versteigerungsarena in Bozen-Süd war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Jungzüchter mit ihren gestylten Tieren den Ring betraten. Es bedurfte 23 Durchgänge, bis die 75 Tiere in die richtige Reihung gebracht waren. Größtes Augenmerk wird bei Veranstaltungen für Jungzüchter auf das richtige Vorführen der Tiere gelegt. Als Juroren konnten zwei Damen aus Oberösterreich gewonnen werden. Stephanie Großpötzl dirigierte die Jungzüchter souverän durch den Ring und wählte im Finale den besten Vorführer. Bei den Grauen war Georg Kneissl aus Moos in Passeier mit seiner Kalbin LARA eine Klasse für sich. Bei der Holsteinrasse führte Zeno Frei aus Freienfeld seine GABI sicher durch den Ring. Großes Lob gab es auch für die Jungzüchter der Pinzgauerrasse, die sich erstmals in Bozen an einer solchen Schau beteiligt haben. Hans Aichholzer, ein bereits schauerprobter Jungzüchter, bildete mit seiner Jungkuh BLUME das beste Paar. Spannend verlief das Finale für die besten Typtiere der drei Rassen. Mit der Kür der Besten war Annemarie Baumgartner betraut, die sich lobend über die hohe Qualität der vorgeführten Tiere äußerte. Es war schon spät in der Nacht, als die Sieger unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer gewählt wurden.

Die Siegertiere:

Grauvieh: Kalbin GRAUE von Christian Ennemoser aus Moos in Passeier war die Siegerin, beste Jungkuh und zugleich Eutersiegerin wurde HONDA vom Martin Gögele ebenfalls aus Moos in Passeier.

Holstein: SEEROSE vom Töt in Vöran holte sich den Sieg bei den Kalbinnen. Stefan Egger aus Vöran hat sie vorgeführt. Siegerin bei den Jungkühen wurde GLENDA von Verena Reiterer aus Flaas/Jenesien. Der Eutersieg ging an HILKE von Paul Markart aus Freienfeld.

Pinzgauer: Martin Schenk aus Lajen ist Besitzer der beste Kalbin WANDA. Beste Jungkuh wurde NOEMI vom Matthias Ploner aus Lajen. Der Eutersieg ging an die Erstllingskuh LINES von Verginer Hubert

Zuchtrinderschauen haben nicht nur didaktischen Charakter für die gesamte Züchterschaft, sondern sind auch Motivation, vor allem für junge Leute, an der Rinderzucht festzuhalten, denn neben der Erwirtschaftung eines Einkommens, sind sie Garant für eine funktionierende Berglandwirtschaft.


Aktualisiert am: 30.03.2012 09:07
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