Jungzüchterprofi: Erfolgreicher Start in die neue Runde

Die Auftaktveranstaltung zum „Jungzüchterprofi“ an der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof war bestens besucht. Insgesamt nahmen 36 junge, motivierte Menschen aus den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Salzburg und Niederösterreich an der Veranstaltung teil.
Die Ausbildung zum Jungzüchterprofi startete an der Fachschule Litzlhof in die neue Bildungssaison.
Die Ausbildung zum Jungzüchterprofi startete an der Fachschule Litzlhof in die neue Bildungssaison.
DI Franz Paller bekräftigte in seiner Ansprache die enorme Bedeutung einer fundierten Ausbildung für die Jugend. Aufbauend auf die landwirtschaftliche Grundausbildung bietet die "Jungzüchterprofi-Ausbildung“ eine ideale Erweiterung für junge Hofübernehmer, um die zukünftigen Herausforderungen in der Landwirtschaft bewältigen zu können. DI Markus Gahleitner, ÖJV-Obmann und ehemaliger Projektleiter der Ausbildung bekräftigte die Bedeutung der guten Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Schulen womit die Organisation und Abhaltung der Seminare erleichtert und die anfallenden Kosten für die Jungzüchter im Rahmen gehalten werden können. Ök.-Rat Anton Wagner (Obmann der ZAR) betonte in seiner Begrüßungsrede die Notwendigkeit einer nachhaltigen Zusammenarbeit mit der Jugend. Der „Jungzüchterprofi“ bietet Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren die Möglichkeit, das „Handwerkzeug für den erfolgreichen Rinderzüchter zu erlernen.“

Zu Besuch beim Zuchtbetrieb Scherzer
Nach den offiziellen Ansprachen und der Eröffnung gaben DI Adi Marksteiner und DI Andreas Thurner (LK Ö, Abteilung Marktpolitik) Antworten auf aktuelle Fragen der Agrarpolitik und des Milchmarktes. Eine zentrale Frage seitens der Jugend war natürlich, wie es nach Auslaufen der Quote 2014 weitergehen wird. Am Abend konnte den Jungzüchtern der Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Scherzer in Paternion vorgestellt werden. Neben den interessanten Ausführungen des Betriebsleiters war für die Jungzüchter vor allem der Erfahrungsbericht der „Jungzüchterprofi-Absolventin“ Edina Scherzer von großem Interesse. Sie berichtete über ihre Erfahrungen während der Ausbildung und motivierte die Teilnehmer, die Folgemodule zu absolvieren. Am Sonntag referierte Mag. Franz Viehböck (Veterinärer Leiter der Besamungsstation Hohenzell) über Anatomie und Physiologie des Rindes. Neben den theoretischen Erläuterungen zur Fruchtbarkeit gab es auch einen praktischen Teil, wo Schlachtpräparate besichtigt und der theoretische Input vom Vormittag besprochen werden konnten.

Anmeldung noch möglich
Mit diesem erfolgreichen Start haben die Jungzüchter bewiesen, dass sie die Zukunft der Landwirtschaft aktiv mitgestalten wollen. Dass sehr großes Interesse an der Ausbildung besteht, zeigen auch die Anmeldungen für die nächsten Auftaktveranstaltungen, wobei jene vom 27. - 28. Oktober 2012 an der LFS Pyhra bereits ausgebucht ist. Für die Auftaktveranstaltung vom 10. – 11. November an der LFS Weitau sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen nimmt der Projektbetreuer Martin Unterweger entgegen ( unterweger@zar.at).


Aktualisiert am: 16.10.2012 15:47
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