Jungstiere und Ochsen steigen um 5 Cent

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Aufgrund des ersten Schneefalls kann es bei Schlachtkühen regional zu leichten Angebotssteigerungen kommen. Bei Schlachtkälbern bleibt das Angebot Mitte November weiterhin knapp.
Eine Preisverbesserung um 5 Cent wurde bei Jungstieren und Ochsen für zwei Wochen vereinbart. Foto: Archiv
Eine Preisverbesserung um 5 Cent wurde bei Jungstieren und Ochsen für zwei Wochen vereinbart. Foto: Archiv
In den meisten EU-Ländern wird bei Jungstieren von einer regen Nachfrage berichtet. Vor allem in Deutschland herrscht ein knappes Angebot bei Jungstieren guter Qualitäten. Die Preise ziehen nochmals leicht an. Bei Schlachtkühen ist Angebot und Nachfrage überwiegend ausgeglichen, regional kann es jedoch aufgrund des ersten Schneefalles zu einem leichten Angebotsüberhang kommen. Die Preise sind stabil bis leicht rückläufig.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen leicht rückläufig, die Nachfrage stabil. Eine Preisverbesserung um 5 Cent wurde bei Jungstieren und Ochsen für zwei Wochen vereinbart (KW 46 und 47). Bei Kalbinnen sind die Preise unverändert. Das Schlachtkuhaufkommen ist weiterhin uneinheitlich, zu leicht reduzierten Preisen gab es bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage. Bei Biorindern ist das Angebot steigend, die Biozuschläge sind für Bioochsen, Biokalbinnen und Biokühe leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern bleibt das Angebot weiterhin knapp, die Hauptschlachtungen für das Dezembergeschäft werden ab KW 47 beginnen. Die Preise sind in der laufenden Woche unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 46 (13.–19.11.2017)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,79

Kalbin € 3,27

Kuh ausgesetzt

Schlachtkälber € 6,15

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 14.11.2017 09:22
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