Jungsauen: Einfluss des Eingliederungsalters auf die Fruchtbarkeitsleistung

Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigte sich Eva Maria Görtz mit der Frage, ob eine Eingliederung von jüngeren Jungsauen sich positiv auf die Produktivität auswirken kann.
Die Idee dabei ist, dass früher eingegliederte Jungsauen mehr Zeit haben, sich an das neue, betriebsspezifische Keimspektrum zu gewöhnen, daher gesünder sind und eine höhere Leistung sowohl im ersten und zweiten Wurf als auch als Lebensleistung erbringen.

Hohe Leistungen durch optimale Eingliederung der Jungsauen

Die Höhe der Remontierungsrate liegt betriebsabhängig zwischen 30 und 50 %. Allerdings kann die Eingliederung von Jungsauen, durch einen Unterschied im Gesundheitsstatus des Ferkelerzeugerbetriebes und dem des Jungsauenvermehrers, auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Schwierig wird es, wenn diese Probleme nicht klinisch offensichtlich sind, sondern sich indirekt durch einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeitsleistungen, wie Pubertätsalter und Pubertätsrate, Alter bei der ersten erfolgreichen Belegung, Abferkelrate, Wurfgröße und Ferkelindex auswirken. Um diesen Problemen vorzubeugen, ist eine optimale Eingliederung der Jungsauen für die Produktivität einer Sauenherde unverzichtbar. Den gesamten Artikel von Dr. Stephanie Knoop, LSZ Boxberg, können Sie unter folgendem Link nachlesen: Einfluss des Eingliederungsalters von Jungsauen auf die Fruchtbarkeitsleistung


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Aktualisiert am: 22.03.2010 06:41
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