John Deere wird drittgrößter Anbieter von Bewässerungstechnik

John Deere kauft Mitbewerber und wird dadurch zum global Player in einem neuen Geschäftsfeld.
Spektakuläre Regenbögen oder sprühende Regner sind bei dieser Art der Bewässerung nicht zu erwarten.
Spektakuläre Regenbögen oder sprühende Regner sind bei dieser Art der Bewässerung nicht zu erwarten.
Nur ein Prozent der weltweiten Wasserressourcen sind Frischwasser, und davon werden schätzungsweise 70 Prozent für landwirtschaftliche Bewässerung verbraucht. Für John Deere ist das ein guter Grund, sich stärker im Bereich der Bewässerungstechnik zu engagieren. Dazu hat Deere & Company vor Kurzem das israelische Unternehmen Plastro Irrigation Systems in John Deere Water Technologies übernommen.
Plastro hat wurde 1966 gegründet und ist führender Anbieter von Komponenten und Peripheriegeräten für Bewässerungssysteme und bietet darüber hinaus agrartechnische Beratung, Planung und Entwicklung sowie Schulung und Unterstützung bei der Installation von Bewässerungsanlagen an. John Deere wird den im Mai übernommenen Mitbewerber Plastro mit John Deere Water Technologies zusammenfassen. In Verbindung mit der bereits 2006 erfolgten Übernahme von Roberts Irrigation Produkts steigt John Deere zur weltweit drittgrößten landwirtschaftlichen Bewässerungsfirma auf.

Junge Firma
John Deere Water Technologies mit Sitz in San Marcos, Kalifornien, entstand 2006 und ist Hersteller von Bewässerungssystemen aus Kunststoff und von Tröpfchenbewässerungssystemen für die Landwirtschaft, Baumschulen, den Landschaftsbau und den Einsatz in Gewächshäusern.

Bedeutung der Bewässerung steigt
Michael McGrady, Präsident von John Deere Water, geht davon aus, dass die Wasserversorgung global zunehmend kritisch wird und dass die Übernahmen wichtige Schritte waren, um die Gesamtfirma auf dem Pfad eines stetigen und disziplinierten Wachstums zu halten. Als Schlüsselanbieter von Bewässerungstechnologien wird John Deere langfristig diesen Bereich in die intelligenten Gesamtlösungen Precision Farming und Ernte-Management-Systeme integrieren. Das passt in den Gesamttrend der Produktionssteigerung, um den wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken. „Besonders unter Trockenheitsbedingungen wird Präzisionsbewässerung das Produktionspotenzial von Getreide maximieren und gleichzeitig die Inputkosten unter Kontrolle halten“ meint Mark von Pentz, Präsident der Agrarabteilung für Europa, Afrika und Südamerika.

Weitere Infos: www.johndeere.de


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Aktualisiert am: 04.07.2008 10:00
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