Jerseys bei Zuchtrinderversteigerung in Leoben

Erstmals werden bei einer Versteigerung in der Steiermark auch Jersey-Kalbinnen versteigert. Am 3. Mai soll es in Leoben endlich so weit sein.
Siegerkuh Salute von der LFS ALt Grottenhof beim letzten Dairy-Grand-Prix, der in Maishofen, Salzburg, stattfand.
Siegerkuh Salute von der LFS ALt Grottenhof beim letzten Dairy-Grand-Prix, der in Maishofen, Salzburg, stattfand.
Obwohl diese Rasse Jersey weltweit die zweitgrößte Milchrasse ist, gibt es in der Steiermark erst wenige Züchter. Die Landwirtschaftsschule Alt-Grottenhof züchtet diese ausgezeichneten Futterverwerter schon seit über 15 Jahren und versteigert nun zum ersten Mal 2 trächtige Kalbinnen.

Spitzenklasse bei Wirtschaftlichkeit
Kalkulationen haben ergeben, dass die Rasse Jersey von allen in Österreich gehaltenen Milchrassen an der Spitze der Wirtschaftlichkeit steht. Die Jerseykuh ist kleinrahmig (400kg Lebendmasse) und hat dadurch einen um ein Drittel geringeren Erhaltungsbedarf. Trotzdem erbringt sie eine beeindruckende Leistung von durchschnittlich über 5000 kg Milch, und das bei einem Fettgehalt von rund 6 Prozent und einem Eiweißgehalt von über 4 Prozent. Betrachtet man die Leistung auf Basis der Fett + Eiweißmengen wird klar, wie wirtschaftlich diese Kühe sind. Durch ihre Kleinrahmigkeit, Robustheit, Langlebigkeit und der hervorragenden Futterverwertung eignen sich die Jerseys auch sehr gut für die Weidehaltung, sie sind sogar weltweit die Weidekühe schlechthin.

Landwirtschaftsschule Alt Grottenhof
Im Alt Grottenhofer Stall werden Fleckvieh, Red Holstein und Jerseykühe gehalten und ihre Stärken und Schwächen objektiv miteinander verglichen. Mehr Informationen finden Sie unter www.grottenhof.at.

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Aktualisiert am: 30.01.2010 10:20
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