Jahreshauptversammlung der IG-Milch

Rund 350 Bäuerinnen und Bauern nahmen an der Jahreshauptversammlung 2012 der IG-Milch teil. Obfrau Erna Feldhofer hatte dazu zahlreiche Referenten aus dem In- und Ausland nach Leonding geholt.
350 Mitglieder der IG-Milch kamen zur Jahreshauptversammlung nach Leonding.
350 Mitglieder der IG-Milch kamen zur Jahreshauptversammlung nach Leonding.
Georg Maier, der neue Projektleiter „A faire Milch“, forderte die Unterstützung einer österreichweiten Werbeoffensive für „A faire Milch“. Ernst Halbmayr berichtete in seiner Funktion als Geschäftsführer Freie Milch Austria GmbH über die aktuelle Situation der Freien Milch und die Schwierigkeiten, die die Marktverwerfungen des letzten Jahres mit sich gebracht haben. Der Autor des Weltagrarberichtes Benedikt Härlin gab einen Einblick in die internationale Agrarwelt und stellte fest, dass eine ungerechte Verteilung der Fördergelder zum Ruin der heimischen aber auch weltweiten Agrarwirtschaft führe. „Kleine Betriebe müssen geschützt werden, da sie letztendlich die Welt ernähren. Die Produktion müsse dem Markt angepasst werden, nicht zu viel und nicht zu wenig soll produziert werden. Sondern einfach genug“ , so seine Kernaussage.

Regelung des Milchmarktes
Der EU- Parlamentsabgeordneter Mag. Franz Obermayr berichtete von der Entwicklung der europäischen Agrarpolitik aus Sicht der Konsumenten und versprach den Bäuerinnen und Bauern sie bei ihren Forderungen nach einer Neuregelung des Milchmarktes zu unterstützen. Der Präsident des EMB Romuald Schaber erklärte die Aufgabe der Monitoringstelle. Diese Stelle sei nach Schabers Meinung ein wichtiges Instrumen für eine Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik. Peter Guhl von der MEG Milch Board erklärte die Arbeit und Funktion der Milcherzeugerorganisationen in Deutschland und zeigte auf, wie dieses Modell auch auf andere Länder ausgeweitet werden könnte.


Aktualisiert am: 19.11.2012 14:35
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