Investitionsförderung: Steiermark macht Betriebe zukunftsfit

Investitionsförderung ermutigt die Bauern die Wettbewerbskraft der bäuerlichen Familien-Betriebe zu stärken.
„Die Investionsförderung ist für landwirtschaftliche Betriebe ein entscheidender Eckpfeiler, um die Höfe zukunftsfit auszurichten und im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, sagt Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. Die Investitionsförderung ermutigt die Bauern, in die Landwirtschaft zu investieren. Diese Anreize stärken die Wirtschaftskraft der bäuerlichen Unternehmen und sind gleichzeitig Wirtschaftsmotor für den gesamten ländlichen Raum.

Investförderung setzt bis 2013 viele neue Akzente
Unterstützung erhalten Stallbau-Investitionen für alle Tiergattungen insbesondere tierfreundliche Haltungsformen. Biobetriebe mit Tierhaltung und Bio-Obsthöfe erhalten darüber hinaus einen fünfprozentigen Zuschlag. Besonderes Augenmerk wird auf den Schutz des Grundwassers gelegt. Daher werden Güllesammelanlagen etc. gut unterstützt. Erfreulicherweise wurde der Fördersatz für die einzelbetriebliche Direktvermarktung und für besondere regionale Initiativen (Innovationen und Marktnischen) erheblich verbessert. Höher gefördert werden auch Investitionen in den Bereichen Obst- und Gartenbau. Attraktiv sind ferner die Beihilfen bei einzelbetrieblichen Biomasse-Anlagen.
Die Antragswünsche in den ersten Monaten des Jahres 2007 zeigen, dass die steirischen Bauern sehr investitionsfreudig sind. Im Vergleichszeitraum zu den vergangenen Jahren haben die steirischen Bauern heuer bereits deutlich mehr Anträge gestellt.

Investitionsvolumen von 385 Millionen Euro. Jeder Bauernhof sichert zusätzlich 1,5 Arbeitsplätze
Zwischen 2000 und 2006 haben die steirischen Bauern ein Investitionsvolumen von knapp 400 Millionen Euro. ausgelöst, bis 2013 wird das Gesamtinvestitionsvolumen ähnlich hoch sein. Der Kammerpräsident. Diese Zahlen bestätigen die wichtige Bedeutung der Landwirtschaft für die Volkswirtschaft. Jeder Bauernhof sichert in der Steiermark weitere 1,5 Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Bereichen. Insgesamt sichern die heimischen bäuerlichen Betriebe 117.000 Arbeitsplätze in der „grünen Mark“.


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Aktualisiert am: 20.03.2007 11:49
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