Innovationspreis für BIO-Betrieb

Mit der Verleihung des Innovationspreises wurden erstmals nachhaltige Betriebsideen von Junglandwirten prämiert.
Der INNOVATIONSPREIS 2009 geht an den Niederösterreicher Stefan Riegler-Nurscher mit seinem BioBetrieb "Hanfwelt". Bundesminister Niki Berlakovich, Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch und Mag. Hermann Lindner übergaben gemeinsam mit Bundesobfrau Elisabeth Köstinger den attraktiven Hauptpreis: den Lindner GEOTRAC 73.
Der INNOVATIONSPREIS 2009 geht an den Niederösterreicher Stefan Riegler-Nurscher mit seinem BioBetrieb "Hanfwelt". Bundesminister Niki Berlakovich, Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch und Mag. Hermann Lindner übergaben gemeinsam mit Bundesobfrau Elisabeth Köstinger den attraktiven Hauptpreis: den Lindner GEOTRAC 73.
Im Rahmen des diesjährigen Erntedankfestes, dessen fröhliche Atmosphäre am 12. und 13. September insgesamt 220.000 Menschen anlockte, wurde heuer erstmals der „Innovationspreis“ der Österreichischen Jungbauernschaft vergeben. „Junge Kräfte vor den Vorhang holen“, gab Elisabeth Köstinger, die Bundesobfrau der Österreichischen Jungbauern, bei der Preisverleihung die Devise aus.

Großes Ideenspektrum
Ausgeschrieben wurde der Preis heuer zum ersten Mal - tatkräftig unterstützt von Medienpartner „Bezirksblätter“. Sehen lassen kann sich auch die Palette der Ideen zur bäuerlichen Betriebsführung. Diese gingen quer durch die modern interpretierten Klassiker Land-, Wein- und Gemüseanbau sowie Viehzucht. Mit dabei waren auch innovative Ansätze für Ökoenergie. Die Jury hatte jedenfalls die Qual der Wahl: Aus über 60 Einreichungen wurden 16 Finalisten quer durch Österreich ermittelt. Als Hauptpreis stellte der Tiroler Traktorenhersteller Lindner einen äußerst geländegängigen Lindner Geotrac 73 zur Verfügung.

Gesamtsieg geht nach Niederösterreich
Als Gesamtsieger bekam Stefan Riegler-Nurscher (25) gemeinsam mit Freundin Judith und Töchterchen Sarah die Fahrzeugschlüssel von EU-Parlamentarierin Köstinger überreicht. Die niederösterreichische 48 Hektar-Hofstelle, die zur Gänze im Biolandbau bewirtschaftet wird, beeindruckte die achtköpfige Jury, die von Köstinger angeführt wurde, durch ein besonders nachhaltiges Bewirtschaftungskonzept mit natürlichen Fruchtfolgen. Der Hof wird als Familienbetrieb im Vollerwerb geführt.
An der Preisverleihung nahm neben Fritz Grillitsch und Elisabeth Köstinger auch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich teil. "Die Zukunft der Landwirtschaft ist die bäuerliche Jugend. Junge Männer und Frauen, die sich für die Landwirtschaft interessieren, innovative Ideen entwickeln und den ländlichen Raum am Leben erhalten, müssen wir bestmöglich motivieren und unterstützen. Daher freue ich mich, dass wir mit den Preisträgern des ‚Innovationspreises’ die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft auszeichnen", erklärte der Landwirtschaftsminister.

Die weiteren Plätze
Auf Platz zwei folgte das Projekt „7 Geisslein Ziegenmilchprodukte“ von Barbara Zeiler-Koller aus Kleinsölk in der Steiermark. Platz drei heimste der Wiener Weinbergschneckenzüchter Mag. Andreas Gugumuck ein, dessen „schleimige Viecherln“ in den ausgesuchtesten Hauben-Küchen Verwendung finden. Die Stockerlplätze wurden je mit einem Aufenthalt in der Therme Geinberg prämiert.

Weitere Infos unter http://www.jungbauern.at


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Aktualisiert am: 21.09.2009 17:32
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