Imkerbund mit neuer Führung

Führungswechsel beim Österreichischen Imkerbund: In der obersten Vertretung der Imker in Österreich folgt Ing. Johann Watschka nach 19 Jahren Ing. Josef Ulz.
Würdige Übergabe der Präsidentschaft; (vl) Präs. Ing. Johann Watschka, Honigkönigin Petra I, Ehrenpräs. Ing. Josef Ulz und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf (Fotoquelle: g.Schnabel)
Würdige Übergabe der Präsidentschaft; (vl) Präs. Ing. Johann Watschka, Honigkönigin Petra I, Ehrenpräs. Ing. Josef Ulz und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf (Fotoquelle: g.Schnabel)
Vor einigen Tagen erfolgte der Führungswechsel beim Österreichischen Imkerbund. Präsident Ing. Josef Ulz stand für eine neuerliche Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung und schied somit nach 19 jähriger Tätigkeit als Präsident aus dem Vorstand aus. Ihm folgt in der Funktion des Präsidenten Ing. Johann Watschka nach. Dieser war bisher als Kassier im Vorstand tätig.

Ulz zum Ehrenpräsident ernannt
In seiner Laudatio würdigt Watschka die Leistungen des scheidenden Präsidenten, welcher den Österreichischen Imkerbund durch die schwierigen letzten Jahre mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Verhandlungsgeschick geführt hat. Dieses war bei zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des Bundes der Länder und natürlich Interessensvertretern anderer Gruppierungen notwendig. Für seine Leistungen wurde Ing. Josef Ulz in Anerkennung und Würdigung seiner großen Verdienste um die Bienenzucht in Österreich zum Ehrendpräsidenten des Österreichischen Imkerbundes ernannt.

Imker bedeutender Wirtschaftsfaktor
Der Österreichische Imkerbund vertritt als Dachorganisation ca. 22.000 Imker. Diese Imker bewirtschaften an die 300.000 Bienenvölker und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Neben dem wertvollen Produkt Honig ist die Bestäubung einer der wesentlichen Leistungen der Honigbiene. Dies belegen auch zahlreiche Studien – weltweit betrachtet sind die Bienen der drittgrößte Wirtschaftsfaktor. Neben der Vertretung der Imker ist ein wesentliches Ziel des Österreichischen Imkerbundes die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Bestäubung. Durch Fördermaßnahmen ist es gelungen in den letzten Jahren den Rückgang der Imker zu stoppen und die Anzahl der Bienenvölker sogar zu steigern.


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Aktualisiert am: 11.04.2011 14:33
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