IG Milch fordert Milchpreisanhebung anläßlich Weltmilchtag

Die Milchbauern rücken am 1. Juni 2007, dem Welt-Milchtag mit "Faironikas" zu Werbeaktionen in die Landeshauptstädte ein und fordern 40 Cent Milchgeld.
Die IG-Milch um Ewald Grünzweil und Ernst Halbmayr wirbt einmal mehr für faire Milchpreise. Gelegenheit zum persönlichen Treffen mit IG-Milchbauern und ihrer Faironika haben Sie am 1. Juni in Wien, Graz, Linz, Klagenfurt und Salzburg.
Die IG-Milch um Ewald Grünzweil und Ernst Halbmayr wirbt einmal mehr für faire Milchpreise. Gelegenheit zum persönlichen Treffen mit IG-Milchbauern und ihrer Faironika haben Sie am 1. Juni in Wien, Graz, Linz, Klagenfurt und Salzburg.
In Deutschland kam es bei Milchprodukten zuletzt zu Preisanhebungen zwischen 15 und 20%, die Milchpulverpreise amWeltmarkt explodierten innerhalb weniger Monate um 70% und alle Molkereiexperten berichten von absoluter Milchknappheit europa- und weltweit. In Österreich wurden und werden vom Handel massive Regalpreiserhöhungen vorgenommen - trotzdem stagniert der Bauernmilchpreis.Auf der anderen Seite werden immer wieder unerklärliche Aktionen mit H-Milch mit bis zu 49 Cent/l durchgeführt. Das ist eine mutwillige Zerstörung von Wertschöpfung und eine Entwertung des Produktes Milch und somit der Arbeit der Bauern. Deshalb fordert die IG die Handelsketten auf, sich auch bei H-Milch von solch unnötigen Aktionen zu distanzieren. Ein Mindestverkaufspreis von 79 Cent/l wird als vernünftig angesehen.

5 Cent mehr

"Wir fordern eine Anhebung des Milchpreises mit spätestens 1. Juni um 5 Cent netto je kg" richtet Obmann Ewald Grünzweil seine Forderung an die Molkereien. In einer zweiten Tranche im Herbst muss ein Bauernmilchpreis von 40 Cent netto je kg Milch als Untergrenze für eine kostendeckende Milcherzeugung erreicht werden. Vertreter europäischer Milchbauernorganisationen werden Ende Juni eine Zwischenbilanz über die Preisanpassungen ziehen und die weitere Vorgangsweise festlegen.

Konsumenten informieren

Am 1. Juni, dem Welt-Milchtag werden Bäuerinnen und Bauern der IG-Milch in Wien, Graz, Linz, Klagenfurt und Salzburg mit Informations- und Werbeaktionen auf die Anliegen der MilchbäuerInnenaufmerksam machen. KonsumentInnen haben die Möglichkeit, bei guter Laune "A faire Milch"und "A faires Joghurt" kennen zu lernen. Mit dabei ist natürlich Staatspreisträgerin "Faironika".


Aktualisiert am: 07.06.2007 00:36
Landwirt.com Händler Landwirt.com User