IG Milch begrüßt Bergland-Milchpreis-Erhöhung

„Wir freuen uns über die Tatsache, dass die Berglandmilch unserer Forderung vom Weltmilchtag „5 Cent mehr sind fair" nachgekommen ist und mit 1. September ihren Lieferanten mehr bezahlen will", erklärt Ewald Grünzweil, Obmann von 6500 MilchbäuerInnen im Verein IG-Milch.
Begrüßt die jüngste Bergland-Milchpreiserhöhung und fordert alle anderen Molkereien zum Nachziehen auf - die IG-Milch unter Obmann Ewald Grünzweil
Begrüßt die jüngste Bergland-Milchpreiserhöhung und fordert alle anderen Molkereien zum Nachziehen auf - die IG-Milch unter Obmann Ewald Grünzweil
Um Engpässe bei der Milchanlieferung zu vermeiden, fordert die IG alle anderen heimischen Molkereien auf, diesem Beispiel rasch zu folgen. Die IG geht davon aus, dass die österreichischen Molkereien entsprechend der Marktlage auch dieser Forderung nachkommen werden, bis Jahresende den Bauernmilchpreis in einem zweiten Schritt auf 40 Cent je kg Milch (3,7% Fett und 3,4% Eiweiß) ohne Mehrwertsteuer anzuheben.

40 Cent realistisch

Auf Grundlage betriebswirtschaftlicher Notwendigkeiten hat die IG-Milch seit ihrer Gründung die Forderung nach 40 Cent Nettopreis je kg Milch als Untergrenze für eine kostendeckende Milcherzeugung in Österreich gefordert. Diese Grenze wurde für die Produktion konventioneller Milch in Gunstlagen unter bisherigen Rahmenbedingungen gerechnet, aber von Molkereiwesen, Agrarvertretung und Handel lange als utopisch abgelehnt. Entgegen der Behauptung aller Experten war und sind aber 40 Cent Nettomilchpreis für die IG realistisch, berechtigt, und marktkonform.

neue Rahmenbedingungen

Geänderte Rahmenbedingungen, Zusatzauflagen und Abstriche für MilchbäuerInnen im neuen Umweltprogramm wie beispielsweise ein beabsichtigtes Weideverbot auf Steilflächen und Verluste bei der Mahd von Steilflächen könnten allerdings eine Neukalkulation erforderlich machen, betont die IG in ihrer jüngsten Presseaussendung.

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Aktualisiert am: 30.08.2007 15:09
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