Hydromäher Rapid Rex: Stachelwalzen & Steigeisen

Den Hydromäher Rapid Rex sind wir dort Probe gefahren, wo bisher nur eine Mahd mit der Sense möglich war – bei deutlich über 100 % Steigung.
Aktiv gelenkt wird der Rex, wie beim Swiss über die beiden Holme. Für das Abstellen am Hang hat die Maschine eine arretierbare Handbremse, die auf beide Räder wirkt.
Aktiv gelenkt wird der Rex, wie beim Swiss über die beiden Holme. Für das Abstellen am Hang hat die Maschine eine arretierbare Handbremse, die auf beide Räder wirkt.
Wenn es um Steilflächenmahd geht, war bisher der Hydromäher Rapid Swiss für viele Experten die Messlatte. Mit der Vorstellung des Rex hat Rapid die Grenze für die motorisierte Steilflächenmahd neu definiert. Die Steilheit des Geländes scheint unter den Stachelwalzen des Rex förmlich zu schwinden. Die Grenze für die Kletterfähigkeit dieses Leichtgewichtmähers – das Grundgerät wiegt nur 89 kg – ist in den meisten Fällen der Fahrer und nicht mehr die Maschine. Die im Serienumfang mitgelieferten Steigeisen sind daher kein Gag von Rapid, sondern eine wirkliche Hilfe für den Fahrer.

Spielerisches Handling
Im Vergleich zu anderen Hydromähern lässt sich der Rex auf Grund seines geringen Gewichtes, seiner Kompaktheit und seiner technischen Raffinessen im Steilhang fast spielerisch manövrieren. Die Aufbäumkraft, die vor allem beim Wenden spürbar wird, ist auch unter schwierigsten Bedingungen beherrschbar.
Die aggressiv wirkenden Gitterwalzen verursachen trotz fehlender Turnaround-Funktion keine Narbenschäden. Die äußerst leicht gebauten, neu entwickelten Gitterräder passen perfekt zum Rex und lassen sich mit einem Schnellverschluss abnehmen.
Beim Rex wird der Messerbalken über einen gut platzierten Schalter am linken Holm elektrisch zugeschaltet. Das hat auch den Vorteil, dass beim Loslassen des Totmannschalters der Mäher samt Mähantrieb stehen bleibt, aber der Motor weiterläuft.
Trotz großer Begeisterung für den Rex hat unser kritisches Testteam doch noch einen Verbesserungsvorschlag bzw. einen Wunsch an die Konstrukteure des Rapid Rex. Die Lenkgriffe lassen sich zwar einzeln, aber leider nur einfach verstellen. Daher ist im steilen Gelände die Griffstellung nicht immer optimal. Besser wäre eine getrennte Höhen- und Neigungsverstellmöglichkeit, wie sie Rapid bei den größeren Brüdern vom Rex verwirklicht hat.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


Aktualisiert am: 23.11.2009 14:20
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