Humus – Der Schlüssel zum Erfolg

Humus spielt im Programm zur ländlichen Entwicklung 2014 – 2020 eine bedeutende Rolle. Einen optimalen Humusgehalt auf seinen Böden zu haben ist eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Ernten.
Ein optimaler Humusgehalt ist wichtig für die Verminderung der Bodenerosion.
Ein optimaler Humusgehalt ist wichtig für die Verminderung der Bodenerosion.
Besonders auf Ackerland ist der richtige Humusgehalt eine wichtige Voraussetzung für gute Erträge. Als Mindestgehalte gelten 2 % für leichte Böden (mit weniger als 15 % Ton), 2,5 % für mittelschwere und 3 % Humus für schwere Böden (über 25 % Ton).

Humusaufbau fördern
Intensive Bodenbearbeitung und Erosion fördern den Humusabbau. Verschiedene Maßnahmen führen nach mittel- bis langfristiger Beibehaltung zu Veränderungen des Humusgehaltes im Oberboden (0 bis 25 cm) nach etwa zehn Jahren. Wird die Bewirtschaftung wieder geändert, dann sinkt der Humusgehalt wieder auf das Ausgangsniveau ab. Dies geschieht aber wesentlich rascher als der Humusaufbau.

Humus und ländliche Entwicklung
Ein optimaler Humusgehalt ist wichtig für die Verminderung der Bodenerosion und so ist es nicht verwunderlich, dass Humus- und Erosionsschutz die wichtigsten Indikatoren für die Bodenqualität im Rahmen des Programmes zur ländlichen Entwicklung 2014 – 2020 sind. Um die Effekte von konkreten Bewirtschaftungsmaßnahmen belegen zu können, wäre daher in Zukunft die Bestimmung des Humusgehaltes von ausgewählten repräsentativen Flächen sinnvoll. Zugleich dient das Ergebnis jedem einzelnen zur objektiveren Bewertung seiner Bewirtschaftung.

Autoren: Dr. Georg DERSCH und Dr. Heide SPIEGEL, AGES Wien

In der Broschüre „Bodenschutz durch umweltgerechte Landwirtschaft“ finden Sie aktuell verfügbare Bodendaten aller Regionen.


Aktualisiert am: 15.07.2013 13:48
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