Holz nutzen ist Klimaschutz

In einem Statement des Waldverbandes Österreich anlässlich der Woche des Waldes, die heuer unter dem Generalthema Artenvielfalt im Wald steht, heißt es:
Holznutzung ist aktiver Klimaschutz

Ob stoffliche oder energetische Verwertung, die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz trägt zur Verbesserung der CO2 Bilanz bei. „Die CO2 neutrale Verbrennung von Holz beziehungsweise eine langfristige Bindung von CO2 in Holzprodukten, wie zum Beispiel bei ausgefeilten Lösungen im konstruktiven Holzbau, ist aktiver Klimaschutz“, betont Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich. Regionale Biomasseanlagen sorgen mitunter schon in ganzen Gemeinden für Wärme und Energie. Die Rohstoffversorgung wird durch lokal angesiedelte Waldbesitzer sichergestellt. „Viele Waldbesitzer haben die Chance der zusätzlichen Wertschöpfung erkannt, sich zu Liefergemeinschaften zusammengeschlossen und können den boomenden Markt bedarfsgerecht bedienen“, erklärt Rosenstatter.
Waldarbeit und Holznutzung sind angewandter Klimaschutz.
Waldarbeit und Holznutzung sind angewandter Klimaschutz.


Wirtschaft beleben

Der Rohstoff Holz tritt auf vielfältige Art und Weise in den verschiedensten Zweigen der Verarbeitung zu Tage. So übernimmt Holz auch immer öfter eine „tragende Rolle“ und wird von Architekten aber auch Künstlern als vielseitig einsetzbarer Werkstoff erkannt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitiert man von einem verstärkten Holzeinsatz. „Produziert, verarbeitet, veredelt und eingesetzt in der Region. Holz der kurzen Wege ist ein Erfolgsrezept“, gibt Rosenstatter zu bedenken. Sowohl die Forstwirtschaft als auch lokal angesiedelte Unternehmen lukrieren zusätzliche Wertschöpfung, können Investitionen tätigen wodurch die Wirtschaft in der Region angekurbelt wird.


Aktualisiert am: 12.06.2009 19:51
Landwirt.com Händler Landwirt.com User