Hoher Tierschutzstandard in Österreich

Österreich hat strengere Tierhaltungsvorschriften als EU rechtlich vorgeschrieben. Anlässlich des Welttierschutztages am 5. Oktober fordert das Ökosoziale Forum einheitliche Tierschutzstandards in ganz Europa.
Seit 2009 ist die Käfighaltung in Österreich verboten.
Seit 2009 ist die Käfighaltung in Österreich verboten.
Internationale Finanzinstitutionen darunter die International Finance Corporation und die European Bank for Reconstruction and Developement fördern einige der größten landwirtschaftlichen Unternehmer außerhalb der EU, die nach wie vor einen Großteil ihrer Tiere nicht artgerecht halten. Hühner werden zum Beispiel in Legebatterien gehalten, Schweine in engen Kastenständen.
Seit 2005 gibt es in Österreich ein einheitliches Bundestierschutzgesetz, davor war Tierschutz in den Bundesländern einzeln geregelt. Grundsätzlich sind die Haltungsvorschriften in Österreich strenger als in der restlichen EU. Schon 2009 wurde in Österreich die Käfighaltung bei Hühnern verboten, drei Jahre bevor ein EU-weites Verbot in Kraft getreten ist. Ausgestaltete Käfige sind ab 2020 in Österreich verboten, bleiben in den übrigen EU-Mitgliedsländern aber erlaubt. Die österreichische Landwirtschaft produziert auf höchsten Umwelt- und Tierschutzstandards. „Billigimporte aus Drittstaaten, wie zum Beispiel Eier aus Käfighaltung, gefährden die heimische Landwirtschaft und sind sicherlich nicht im Sinne des Konsumenten“ erklärt Stephan Pernkopf (Präsident Ökosoziales Forum). Weiters fügt Pernkopf an, dass Österreich verstärkte Kontrollen für alle Einfuhren von Tierischen Erzeugnissen aus Drittstaaten benötige.

Aktualisiert am: 04.10.2013 09:51
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