Hohe Mastleistungen als Basis für eine erfolgreiche Schweinemast

Die Tageszunahmen sind in der Schweinemast von besonderer Bedeutung, lässt sich doch aus ihnen herauslesen, wie "rund" die Schweinemast läuft. 2008 lag die mittlere Tageszunahme je Tier in den österreichischen Arbeitskreisbetrieben bei 755 Gramm, wobei die Spanne zwischen den Leistungsvierteln beachtliche 56 Gramm betrug.
Ein unmittelbarer Zusammenhang besteht zwischen den Tageszunahmen und dem Gesundheitsstatus der Tiere. Bei gesundheitlichen Problemen ist die Futteraufnahme eingeschränkt, und die täglichen Zunahmen gehen zurück. Einzelne Mastpartien mit hohen Tageszunahmen zu erreichen ist durchaus möglich, um langfristig 786 Gramm Tageszunahmen zu halten, bedarf es aber gerade bei der Tiergesundheit spezieller Managementqualitäten.

Bessere Futterverwertung bei höheren Tageszunahmen

Mit höheren Tageszunahmen geht auch eine Verbesserung der Futterverwertung einher. Da mit steigenden täglichen Zunahmen der Anteil des Energiebedarfs aus dem Futter für die Erhaltung abnimmt, sinkt der Energieverbrauch je kg Zuwachs – auch die Mastdauer wird verkürzt. Werden je kg Zuwachs im unteren Viertel der Arbeitskreisbetriebe 38,5 Megajoule (MJ) benö­tigt, sind es im oberen Viertel der Betriebe um 3,1 MJ weniger. Mit dem Rückgang des Futterbedarfs sinken auch die Futterkosten je kg Zuwachs von 0,85 Euro im unteren Viertel auf 0,71 Euro im oberen Viertel.

Unter folgendem Link können Sie den gesamten Artikel und alle wichtigen Kennzahlen der Betriebszweig­auswertung "Schweinemast 2008" nachlesen: Hohe Mastleistungen als Basis für eine erfolgreiche Schweinemast

(Quelle: www.bauernzeitung.at)


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Aktualisiert am: 23.11.2009 07:22
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