Hohe Maispreise verringern US-Schweinebestände

Die hohen Maispreise sorgen dafür, dass sich die US-Schweinebestände weiter verkleinern.
Wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) meldet, zeigen aktuelle Daten des US-Agrarministeriums USDA, dass sich die die Zahl der Zucht- und Mastschweine im Dezember auf 99 Prozent des Vorjahresniveaus bewegt. Rich Nelson, Analyst bei Allendale Inc, verwies darauf, dass die Gesamtbestände damit das neunte Quartal infolge gesunken seien.

Geringere Schlachtgewichte erwartet

Der Marktexperte Bob Brown erwartet, dass die Schlachtgewichte im kommenden Jahr geringer sein würden. Auf der anderen Seite hätten die hohen Maispreise bereits dazu geführt, dass einige schwere Jungsauen im Herbst des vergangenen Jahres zur Schlachtung abgegeben wurden, was zu aktuell höheren Schlachtgewichten beigetragen habe, erläuterte Dan Vaught von Vaught Futures Insight.

Mehr Ferkel pro Wurf

Überraschend gestiegen sei allerdings die Zahl der Ferkel pro Wurf. Diese Entwicklung mache einen Teil der Bestandsreduzierungen wieder wett, sodass die Mäster ihre Herden in nächster Zeit noch stärker verkleinern würden, so der Experte (Quelle: ISN; schweine.net)


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Aktualisiert am: 05.01.2011 20:19
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