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Hoffnungsträger Esskastanie

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Die Edelkastanie, auch Esskastanie genannt, ist Deutschlands Baum des Jahres 2018. Bekannt ist sie vor allem aufgrund ihrer stärkereichen Früchte.
Die Esskastanie, auch Edelkastanie genannt, hat lanzettförmige, gesägte Blätter. Foto: Bildagentur Zoonar_shutterstock.com
Die Esskastanie, auch Edelkastanie genannt, hat lanzettförmige, gesägte Blätter. Foto: Bildagentur Zoonar_shutterstock.com
Bereits seit 1989 wird in Deutschland jedes Jahr der Baum des Jahres gekürt, um ganz gezielt auf den Wert einzelner Baumarten aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht die Esskastanie im Mittelpunkt. Die rasch wüchsige Baumart ist nicht mit der Rosskastanie verwandt, sondern gehört zur Familie der Buchengewächse. Weltweit gibt es fünf verschiedene Arten der Gattung Kastanien, wovon in Europa einzig die Edelkastanie (Castanea sativa) vorkommt. Sie stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde vor rund 2.000 Jahren durch die Römer verbreitet. Sie ist eine Wärme und Licht liebende Baumart, die in Deutschland eher selten und hauptsächlich im südwestdeutschen Raum in den klimatisch bevorzugten Weinbauregionen vorkommt. Sie gedeiht auch auf trockenen und eher nährstoffarmen Standorten.

Wertvoller Lebensraum
Durch tiefwurzelnde Pfahlwurzeln besitzt diese Baumart eine hohe Standfestigkeit. Lichte Wälder mit Edelkastanien sind wegen ihrer Strukturvielfalt wertvolle Lebensräume, die eine große Anzahl von Insekten und Käfern besiedeln. Im Juni bis Juli blüht sie weiß mit rund 20 cm langen Blütenständen. Vor allem auch für die Bienen ist dies eine wichtige Nahrungsquelle.

Mehr zur Esskastanie lesen Sie im LANDWIRT 12/2018.
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Aktualisiert am: 10.06.2018 16:55