Höhere Leistung durch natürliches Vitamin E?

Vitamin E übt beispielsweise als Antioxidans auf Zellebene und bei der Stimulierung des körpereigenen Immunsystems wichtige biologische Funktionen aus. Folgender Kommentar zeigt, dass Vitamin E nicht gleich Vitamin E ist.
Das Schwein kann Vitamin E nicht selbst bilden, es muss daher der Futterration zugesetzt werden.
Das Schwein kann Vitamin E nicht selbst bilden, es muss daher der Futterration zugesetzt werden.
In der modernen Tierernährung und Rationsgestaltung berücksichtigt man heute 30 bis 40 Nährstoffe. Diese Anzahl hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Dafür aber rückt die Effizienzsteigerung der eingesetzten Rohstoffe und Nährstoffe immer weiter in den Vordergrund. Diese Effizienzsteigerung wird erreicht durch eine Verbesserung der Verdaulichkeit von Nährstoffen (zB durch Phytase), durch die physikalische Bearbeitung von Rohstoffen (zB Nanotechnologie) aber auch durch die Verwendung von Rohstoffen mit höherem physiologischem Wirkungsgrad (zB plazentagängiges Vitamin E).

Vitamin E ist bekannt in seiner Eigenschaft, die Widerstandsfähigkeit der Tiere zu verbessern. Wie man aber heute weiß, ist Vitamin E nicht gleich Vitamin E. Speziell in der Versorgung der ungeborenen Ferkel kommt der Form des Vitamin E eine wesentliche Rolle zu. Über das Sauenfutter verabreicht ist natürliches Vitamin E in der Lage, die Plazenta Schranke zu überwinden, um die Versorgung der ungeborenen Ferkel zu verbessern. Diese bessere Versorgung erhöht die Widerstandskraft der Ferkel während der Geburt und der Säugezeit.

Am Sackanhänger muss natürliches Vitamin E (D-a-Tocopherolacetat) gesondert vom „normalen“ Vitamin E (DL-a-Tocopherolacetat) ausgewiesen werden. Am „D“ können Sie die natürliche, plazentagängige Form von der synthetischen DL-Form unterscheiden.

Kommentar von DI Franz WAXENECKER, Biomin-Forschung


Aktualisiert am: 21.11.2006 14:16
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