Höhere Feinstaubbelastung bei Biohaltung

Bio-Schweinehalter sind bei ihrer Arbeit einer höheren Feinstaubbelastung ausgesetzt als ihre konventionell wirtschaftenden Berufskollegen.
Das geht aus einer Untersuchung der niederländischen Uni Wageningen hervor. Feinstäube sind lungengängig, das heißt sie können bis in die kleinsten Verästelungen des Lungengewebes vordringen und daher schwere Schäden verursachen. Die höhere Belastung ist in erster Linie dadurch begründet, dass sich Bio-Schweinehalter im Schnitt länger m Stall aufhalten als konventionelle Schweinehalter. Zudem arbeiten sie häufiger mit Einstreu im Tierbereich. Die höchste Feinstaubbelastung wurde beim Einstreuen und Fegen gemessen. Als vorbeugende Maßnahmen empfehlen die niederländischen Wissenschaftler, nur qualitativ hochwertiges Stroh zu verwenden, die Schweine mit Breifutter statt trocken zu füttern und die Staubbelastung bei Bedarf durch spezielle Luftbefeuchtungssysteme zu senken, berichtet TopAgrar.com.


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Aktualisiert am: 30.12.2009 19:08
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