Hirsesymposium am 18.9. in Hatzendorf

Nach der Etablierung der verpflichtenden Fruchtfolge hat nun vor allem in den Veredlungsgebieten der Steiermark die Suche nach einer Alternative zu Mais begonnen. Körnerhirse könnte eine solche darstellen. Das Hirsesymposium am 18. September informiert über diese Kultur.
Das Hirsesymposium in Hatzendorf beschäftigt sich mit dem Anbau von Körner- oder Biomassehirse.
Das Hirsesymposium in Hatzendorf beschäftigt sich mit dem Anbau von Körner- oder Biomassehirse.
Als mögliche Alternative zu Mais bietet Körnerhirse entscheidende Vorteile gegenüber anderen Alternativen, wie Getreide oder Sojabohne. Der wesentliche Vorteil von Körnerhirse ist, dass mit dieser Kultur ein hervorragender Gülleverwerter vorliegt. Außerdem ist Mais als Vorfrucht möglich, sodass der Maisanteil nicht unnötig um ein weiteres Anbaujahr verringert wird. Mit Körnerhirse können große Güllemengen bis 100 kg Stickstoff (feldfallend) je Hektar in einer Gabe gegeben werden ohne sich der Gefahr von Lagerung auszusetzen. In Summe weisen Versuche der
Versuchstätigkeit des Landes Steiermark N-Entzüge von bis zu 180 kg je Hektar nach. Damit ist diese Kultur im Vergleich zu Wintergerste klar im Vorteil. Mittlerweile werden auch in der Steiermark erste Fütterungsversuche im Schweinebereich durchgeführt. Nicht zu verachten ist unter den gegebenen trockenen Witterungsbedingungen die ausgezeichnete Trockenheitstoleranz dieser Kultur. Vieles mehr, und nicht nur aus lokaler Sicht, möchten Ihnen die Landwirtschaftskammer Steiermark, „Der fortschrittliche Landwirt“, das Versuchsreferat Steiermark und die Saatgutfirmen RAGT und KWS beim heurigen Hirsesymposium am 18. September 2012 an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Hatzendorf mit heimischen und internationalen Fachreferenten näher bringen.

Das Programm können Sie in der rechten Spalte neben diesem Artikel herunterladen.

Aktualisiert am: 07.09.2012 14:48
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